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Schulwandern - Natur erleben.Zukunft bewegen.

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Von der Suche bis zum Fund!

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Das Potential von Geocaching

Geocaching ist ein Aktivität für diejenigen, die die virtuellen Welten des PCs hinter sich lassen wollen, um nach draußen auf Schatzsuche zu gehen. Gerade Jugendliche spricht diese Wanderform sehr an und motiviert sie zum Wandern. Als Hilfsmittel benötigen die Schüler/-innen ein GPS-Gerät.

Von der Suche bis zum Fund: Die Schatzsuche beginnt im Internet auf einer der Geocachingdatenbanken, in denen Sie die Koordinaten für hunderte Schätze in Ihrer Nähe erhalten , wie zum Beispiel. Die Datenbanken halten oft noch zusätzliche Informationen bereit, wie etwa Schwierigkeitsgrad der Suche oder Art des Cashes. Der GPS-Empfänger zeigt die Richtung des Schatzes und die Entfernung an, nicht aber die Wege dorthin. Bei der Suche nach den passenden Wegen steigt häufig die Spannung bei den Schülern/-innen. Für das Finden des Schatzes vor Ort ist der Spürsinn gefragt, da die GPS-Geräte eine gewisse Ungenauigkeit von ein paar Metern aufweisen können. Ist der Schatz gefunden, hat die Schulklasse die Möglichkeit sich in ein sogenanntes Logbuch einzutragen und eventuell kleine Gegenstände, die sich im Schatz befinden, gegen neue auszutauschen. Nach der Geocachingtour können sich die Schüler/-innen als erfolgreiche Schatzsucher wiederum im Internet eintragen.

 

Praktische Tipps und Hinweise für Geocaching mit Schüler/-inne

GPS-Geräte: Damit Geocaching wirklich spannend für eine Gruppe wird, sollten ausreichend GPS-Geräte zur Verfügung stehen (max. 3 Schüler/-innen pro Gerät). Um gute Anleitungen bei der Bedienung des Geräts geben zu können, sollten sich Lehrer/-innen schon vor der Durchführung ausführlich damit beschäftigen. Eine Überprüfung, ob die Geräte auf der Strecke ausreichend Empfang haben, sowie das Einstecken von Notfallbatterien, sind sinnvoll. In vielen Medienzentren oder Tourismuszentralen ist es möglich, GPS-Geräte auszuleihen.

Naturschutz: Geocaching findet mitunter in sehr sensiblen Ökosystemen statt. Den Kindern und Jugendlichen sollte bewusst sein, in welchen Räumen sie sich bewegen und dementsprechend rücksichtsvoll handeln.

Bildung und Naturerleben: GPS-gestützte Schatzsuchen lassen sich auch gut für die Bildungsarbeit nutzen. Naturbeobachtungen können gezielt angeregt werden: Rätsel, Aufgaben, sowie Spiele für Zwischendurch schaffen eine gelungene Abwechslung und bearbeiten Themen auf reizvolle Art. Wenn zum Beispiel die Anzahl der Eichen am Weg oder die Namen bestimmter Pflanzen ermittelt werden müssen, um die nächsten Wegkoordinaten zu bekommen, wird die Wahrnehmung für die Natur gestärkt. Für die Vermittlung von Bildungsinhalten können entweder eigene Caches gelegt werden oder bereits vorhandene GPS-Bildungsrouten genutzt.

Eigene Caches: Mithilfe eines GPS-Empfängers lassen sich mühelos eigene Caches verstecken. Eigene Caches haben den Vorteil, dass Lehrer/-innen den Schwierigkeitsgrad, die Dauer der Suche oder die Länge der Strecke besser einschätzen können. Nach der Veranstaltung können die Caches anschließend wieder eingesammelt oder auf einer Geocachingdatenbank veröffentlich werden.

Weitere Informationen:

 
 
 
 

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