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Draußen mehr erleben

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Alle Beiträge des Schulwander-Wettbewerbs 2016

Hier finden Sie die vielen spannenden Dokumentationen die bis zum 31. Juli 2016 eingereicht wurden. Die einzelnen Beiträge werden nochmals in der jeweiligen "Altersgruppen" angezeigt.

 

Wir entdecken die Baunataler Fledermäuse
Theodor-Heuss-Schule
Klasse: 6 a
09.06.2016

Wir entdecken die Baunataler Fledermäuse

Auf Batmans Spuren

Am 9. Juni machte sich die Klasse 6a der Theodor-Heuss-Schule in Baunatal auf, um im Wald die Lebensbedingungen von Fledermäusen zu erkunden und dann mit Hilfe von sog. Bat-Detektoren den Flug der Fledermäusen zu verfolgen und die heimischen Arten zu bestimmen.

Im Unterricht hatten wir besprochen, wo die Fledermäuse leben, wie sie jagen, welche Artenvielfalt es gibt und wie wichtig sie für unsere Umwelt sind. Jedes Kind hatte eine Forschermappe angelegt und darin ein ganzes „Fledermausjahr“ beschrieben. Und nun wollten wir uns selber auf die Spur der Fledermäuse begeben...

Wir starteten am Nachmittag und wanderten zunächst in die Langenberge, begleitet von Herrn Mihr, einem erfahrenen Förster. Der erklärte uns zuerst, wem der Wald eigentlich gehört (sog. Waldinteressenten) und zeigte uns die verschiedenen Baumarten, die wir aber bereits schon kannten. Dann kamen wir an sehr alten Bäumen vorbei, die Risse hatten oder in denen ein Specht schon ein Loch geklopft hatte. Dort leben die Fledermäuse gerne, allerdings sind sie die „Drittbewohner“, denn nach dem Specht macht es sich erstmal die Waldtaube in der Höhle gemütlich, und wenn die ausgezogen ist, nisten die Fledermäuse darin. Herr Mihr erklärte uns auch, dass die Förster das Totholz nicht entsorgen, sondern es liegen lassen, damit sich dort viele Insekten einnisten. Denn Insekten sind die Lieblingsspeise der hier heimischen Fledermäuse.

Nach der Waldwanderung sind wir erstmal bei einem Klassenkameraden eingekehrt, haben uns dort ausgeruht und lecker gegrillt. Wir mussten nämlich warten, bis es dämmerte, denn Fledermäuse zeigen sich erst dann und wenn es dunkel wird, beginnen sie Insekten zu jagen.

So gegen 21.30 Uhr wurde es dann spannend: wir liefen zum Leiselsee, der von vielen Bäumen umgeben ist und erhielten dort unsere Batdetektoren. Mit denen kann man das sonst nicht hörbare Ultraschallsignal der Fledermäuse in Geräusche übersetzen und sie bei der Jagd beobachten. Und tatsächlich: es funktioniert! Durch ein Knattergeräusch kann man erkennen, wenn eine Fledermaus ganz nahe ist und dann kann man sie auch sehen! Alle Kinder waren begeistert und das häufigste Wort war: „Da, da, da, ....“ Wir haben ganz viele Fledermäuse gesehen und mit Hilfe der Geräte konnten wir sogar bestimmen, um welche Art es sich handelte. Am häufigsten war der „Abendsegler“ und die „Wasserfledermaus“, es waren so viele, dass wir die Köpfe gar nicht mehr senken wollten.

Um halb elf haben wir dann aufgehört, obwohl die Fledermäuse noch lange nicht genug gejagt hatten. Wir wurden von unseren Eltern abgeholt und mussten dann schlafen gehen.

In der nächsten Woche haben wir uns überlegt, was man tun kann, um die Fledermäuse vor dem Aussterben zu schützen. Und dabei haben wir viele tolle Ideen entwickelt, die wir auch gerne umsetzen wollen (siehe Foto von der Tafel).

Die Wanderung war wirklich etwas Besonderes, denn wir konnten zum ersten Mal Fledermäuse beobachten und hautnah die Aktivitäten dieser Tiere, über die

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Weitere Informationen:

Online-Abstimmung für den Publikumspreis 2016

Das Online-Voting zum Publikumspreis des Schulwander-Wettbewerbs ist abgeschlossen. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

 

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