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Deutscher Wanderverband
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Schulwandern - Vielfalt. Natur. Wandern.

Inhalt

Die Grundschule Lichterfelde

Schule im Grünen

Unsere Schule liegt inmitten des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, umgeben von Wäldern und Seen. Direkt vor der Haustür unserer Schule haben wir ein kleines Naturparadies angelegt, mit Insektenhotel, Schautafeln, einer Kräuterspirale und natürlich viel Spielfläche, in dem unsere Kinder täglich Natur erleben können. Ein 20 Minuten Marsch von der Schule entfernt, vorbei an Feldern und Wiesen, liegt unser Schulwald, ein typisch Brandenburgischer Wald, mit dem intensiven Duft vom Harz der Waldföhre.


Details zur Modellschule

Zur Verwirklichung dieses Naturerlebnisortes vor der Schultür wurden die Inhalte der Umweltbildung aus dem Grundschul-Rahmenplan entsprechend interpretiert. Über 116 Kinder lernen in 6 Klassen und werden von 6 Lehrerinnen und dem Schulleiter unterrichtet. Als „Tu- Was- Schule“ steht bei uns praktisches Lernen im Mittelpunkt. Wir begreifen unsere Wahl zur „Draußenschule“, als Chance praktisches Lernen in und an der Natur im Schulalltag fest zu verankern und zu dokumentieren, denn unsere Kinder lieben die Arbeit im Freien, zeigen sich oft motivierter, konzentrierter und erworbene Kenntnisse sind dauerhaft abrufbar.

Einheimische Vögel 05.03.2020 | 12:50

18. Januar, 2. Klasse

Das windige Wetter trieb uns an einen windschattigen Platz im Lichterfelder Park. Dort setzten wir uns auf unsere Klappstühle und beschäftigten uns mit einheimischen Vögeln.

Jedes Kind bekam eine Karte mit einem Vogel und studierte sie einmal durch, bevor er den Vogel allen anderen vorstellte. Wir schauten uns in einem Vogellexikon an, was es noch alles für Vogelarten auf der Welt gab.

Auf dem Rückweg, bekamen die Kinder den Auftrag nach Höhlen in den Bäumen zu suchen. Und siehe da, es wurden mehr als zehn Baumhöhlen entdeckt, die auf ihre Bewohner warten. In den folgenden Wochen wollen wir die Höhlen weiter beobachten, um zu sehen, wer dort einzieht.

Reise in die Eiszeit 05.03.2020 | 12:46

Die Menschheitsgeschichte in Metern

18. Januar, 3. Klasse

Eiszeit ist ein Thema das die Kinder im Sachkundeunterricht seit einigen Wochen immer wieder beschäftigt. Vor zwei Wochen, als es draußen stark regnete, hat jedes Kind im Klassenraum einen Speer geschnitzt. Dabei haben die Kinder sich erinnert, wie die Menschen in der Steinzeit sich wohl gefühlt haben könnten. 

Jetzt gehen wir in den Park und machen eine Zeitreise durch verschiedene Epochen bis hin zur Altsteinzeit. Dazu haben wir ein fünfzig Meter langes Seil ausgerollt. Am Anfang standen zwei Kinder, symbolisch für die heutige Zeit, direkt davor die Eltern und ein kleines Stück weiter die Großeltern. Es ging weiter mit den Großeltern der Großeltern auf dem zweiten Meter, bevor es zehn Meter weiter zur Ritterzeit ging. An jeder Station positionierten sich zwei Kinder. Es ging weiter über die Geburt Christi hin zur Jungsteinzeit bis wir schließlich das Seil in Gedanken erweitern mussten, um die Altsteinzeit zu erreichen. Nun standen sich die Kinder der heutigen Zeit und die Menschen der Steinzeit 70 Meter auseinander. Das gab den Kindern eine Vorstellung über die Zeitspanne der Menschheitsgeschichte.

Anschließend erkundeten wir weitere Aspekte der Ortsgeschichte. Dazu schauten wir uns unter anderem eine alte Engelsfigur auf einem alten Mauersims an, die an die frühesten Zeiten des Schlosses erinnert. Abschließend haben wir am Schloss Lichterfelde einen Rechenwettbewerb gemacht, bei dem die Klasse in drei Gruppen gegeneinander antrat. 

Eule und Krähe 27.01.2020 | 12:43

Wissensabfrage im Park

21. Januar, 4. Klasse

In der ersten Stunde hielten die Kinder noch ihre vorbereiteten Vorträge über Brandenburg. Nach der Frühstückspause spazierten wir hinüber zum Park. Mit herrlichem Sonnenschein von der aufgehenden Sonne, haben wir zum Einstieg einen Text über Brandenburgs Landeshauptstadt gelesen.

Anschließend begannen wir ein Bewegungsspiel um den Wissensstad der Kinder abzufragen. In dem Spiel werden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Krähen jagen die Eulen, wenn die Aussage falsch ist und die Eulen jagen die Krähen wenn die Aussage richtig ist. Dazu stehen sich die Gruppen gegenüber. Nachdem manch eine Aussage zu Verwirrung in den Köpfen der Kinder führte-also wer jagt denn jetzt eigentlich wen- konnte die Gruppe sich immer wiederfinden und die Fragezeichen im Kopf Entwirren. Am Ende des Bewegungsspiels war allen Kindern schön warm.

Multiplikation und Addition 23.01.2020 | 09:07

Mathe unter Kiefern

21. Januar, 2. Klasse

Wie auch schon in den vergangenen Wochen gehen wir zu Beginn der dritten Unterrichtstunde in den Wald zum Adlerhorst. Dort treffen wir uns im Sitzkreis und beginnen mit den schon eingeübten Konzentrationsübungen zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung in der Natur.

Zunächst erarbeiten wir die Daten für unser Wettertagebuch. Das erste Mal in der dunklen Jahreszeit scheint während unserer Draußenzeit die Sonne- und alle können es spüren und genießen!

Anschließend bekommen die Kinder die Möglichkeit an ihren Bauprojekten mit Naturmaterialien weiterzuarbeiten. Einige der Mädchen bauen an ihrem mit Moos gepolsterten Igelbehausungen weiter und einige der Jungs bauen mit viel Eifer und Körperkraft an ihrem „Club“ weiter, der mittlerweile zu einem stattlichen Wall angewachsen ist.

Nach dieser Freiarbeit treffen wir uns wieder im Kreis und beginnen mit einer Gruppenarbeit. Jedes Kind bekommt eine Matheaufgabe in die Hand gedrückt mit der Aufgabe nun den dazu passenden Partner zu finden. Der Partner hat immer die entsprechende Additions- oder Multiplikationsaufgabe. Beispielsweise sucht diejenige mit der Aufgabe 3 mal 3 denjenigen mit der Aufgabe 3 plus 3 plus 3. Nachdem jeder seinen Gegenpart gefunden hat wurden die Aufgaben in der Gruppe ausgewertet.

Uhren aus Naturmaterialien 25.11.2019 | 10:35

19. Novemer, 2. Klasse

Im Park bekamen die Kinder die Gelegeneheit aus Naturmaterialien selber eine Uhr zu basteln. Die einen bauten eine Uhr aus Laub, die anderen aus Stöckern und andere vermischten verschiedenen Materialien zu einer Uhr. Eine Gruppe baute sogar eine Sonnenuhr.

Der Kartoffelkönig 25.11.2019 | 10:29

Die Kinder spielen am Schloß Theater

19. November, 3. und 4. Klasse

Zunächst haben wir im Klassenraum den Text zum Kartoffelkönig einstudiert und die Rollen verteilt. Danach ging es raus zum Vorplatz vom Lichterfelder Schlößchen. Dort haben die Kinder in drei Gruppen das Theaterstück geprobt. Die Spielflächen am Schlößchen boten viel Bewegungsraum, um das Theaterstück einzuüben.Abschließend führte die Gruppe der vierten Klasse das Stück mit viel Enthusiasmus vor der dritten Klasse auf.

Klosterbesuch in Chorin 14.11.2019 | 10:13

Bruder Albrecht führt uns ins klösterliche Leben ein

3. und 4. Klasse, 12. November

Das Team vom Kloster erwartete uns bereits, als wir den Empfangsraum betraten. Zunächst führte uns die Klosterführerin mit der Handpuppe Bruder Albrecht in das klösterliche Leben vor rund sieben hundert Jahren ein. Dazu machten die Kinder symbolisch sieben große Schritte. Wir besuchten die ehemalige Küche, den Speisesaal, den Chorsaal, den Schlafraum und weitere wichtige Räumlichkeiten des klösterlichen Lebens. Auf einer großen weißen Wand sahen wir einen Film, der den Alltag der Mönche erzählte.

Im Chorsaal bestaunten wir das Kreuzrippengewölbe, daß uns die Leiterin des Klosters vorstellte und mit uns pantomimisch darstellte. So lernten die Kinder ein Wort aus der gotischen Baukunst. Auf einem Tablet zeigte die Leiterin des Klosterbetriebes eine 3-D Echtzeit Darstellung der Bauwerke im Originalzustand.

Zum Abschluss schritten alle wieder mit sieben großen Schritten zurück in das 21. Jahrhundert.

Anschließend konnten die Kinder in einen Seminarraum einen Druck auf Ton bringen. Jedes Kind durfte sein eigenes Stück Ton mit nach Hause nehmen.

Es dreht sich um die Zeit im Lichterfelder Park 11.11.2019 | 12:00

Welche Erfindungen zur Zeitmessung gibt es?

2. Klasse, 5. November

Im Park treffen wir uns und beginnen mit den Ritualen zur Draußenschule. Wir beginnen mit dem magischen Dreieck und drei Yogaübungen. Diesmal haben wir die Kriegerfigur vom letzten Mal fortgeführt und deutliche Fortschritte gschafft. Einige Schüler konnten sich trotz mancher Unruhegeister in der Gruppe, voll auf die Übung einlassen, so daß alle nach und nach mitgenommen wurden. Nachdem wir das Neuseeländische Lied „Eppo i tai tai e“ gesungen haben, begannen wir uns mit der Zeit zu beschäftigen.

Dazu legte Frau Bruckmann Kärtchen in die Mitte. Eines nach dem anderen wurde aufgedeckt. Nachdem alles aufgedeckt wurde, ordneten wir die Namen den verschiedenen abgebildeten Uhren zu. Darunter waren eine Feuer-, Wasser-, Sonnen-, Sand-, Blumen- und eine Kerzenuhr.

Nun gab es einen Lesetext zu historischen Uhren wie der Pendeluhr. Zum Lesen der Texte konnten die Gruppen sich im Park verteilen. Abschließend wurde der Texte gemeinsam Im Sitzkreis besprochen.

Häuser und Gewerke 11.11.2019 | 11:48

Wir nehmen Lichterfeldes Häuser unter die Lupe

3. Klasse, 5. November

Gemeinsam spazieren wir durch den Ort Lichterfelde, um verschiedene Haustypen zu sehen und uns einen Rohbau anzuschauen. Vielleicht haben wir Glück und es sind Handwerker vor Ort.

Auf dem Weg entdecken wir zunächst, daß es verschieden verzierte Häuser gibt, mit Holz, mit Putz oder mit Klinkersteinen. Das erste Haus, welches wir uns anschauen, gehört zu einem unserer Schüler. Seine Familie nutzt das schöne alte Haus als Mehrgenerationenhaus. Am Ende der Straße steht ein Wohnblock. Dort zeigt uns Jason wo er genau wohnt.

Am Rohbau angekommen, sehen wir den fertigen Steinaufbau samt dem Dachstuhl. Es sind gerade Zimmerer eingetroffen, die uns kurz berichten, wie sie am Tag zuvor den Dachstuhl aufgestellt haben. Anschließend spazieren wir zum Park. Auf dem Weg entdecken wir einen riesigen Halloweenkürbis und spontan machen ein Gruppenfoto. Auf der gegenüberliegenden Strßaenseite schauen wir uns noch die Feldsteinkirche und das Backsteinhaus daneben an. Ein Anwohner, der dort gerade die Laubblätter harkt, berichtet uns, daß das Haus aus dem Jahre 1870 ist und zunächst als Schulhaus genutzt wurde.

Im Park packen die Schüler ihre Sachkundehefter aus und bearbeiten das Kapitel zu dem Hausbau. Dort sammeln wir unser Wissen darüber, welche Gewerke gebraucht werden, um ein Haus zu bauen.

Rahmenbau aus Stöckern 31.10.2019 | 12:36

Teamgeist ist gefragt

2. Klasse, 29. Oktober

Heute sollten Draußen Rahmen gebaut werden. Zuerst versammelten wir uns im Kreis im Park und begannen den Draußenunterricht mit einigen Yogaübungen und sangen zwei Herbstlieder. 

Als erste Aufgabe aktualisierten wir gemeinsam das Wettertagebuch. Und die Kinder stellten fest, daß es nun deutlich kälter ist als in der vergangenen Woche.

Daraufhin sammelten die Kinder in Gruppen Stöcker. Sie erhielten den Auftrag mit Nylonfäden zunächst vier Stöcker aneinander zu schnüren. Wer das geschafft hatte, konnte den Rahmen mit einem weiteren Muster erweitern. 

Für manche Gruppen stellte das Verschnüren eine schwierige Aufgabe. Andere Gruppen hingegen konnten die Aufgabe sehr gut lösen und brachten überraschende Ergebnisse hervor. Die fertiggestellten Rahmen dienen im Klassenraum nun den Elfchen, die die Kinder auf ausgeschnittene Pappblätter geschrieben haben.

Blitz, Wasser, Sturm 31.10.2019 | 12:26

Der Schulwald wird zur Spielwiese

22. Oktober, 2. Klasse

Ein zügiger Fußmarsch brachte uns rasch zum Schulwald. Dort angekommen schlugen alle Kinder ihr Wettertagebuch auf und trugen die aktuelle Wetterlage ein. Dazu benutzten wir auch ein Temperaturmessgerät, um die aktuelle Temperatur zu erfassen.

Zur Erkundung des Waldes bekamen die Kinder jetzt fünf Minuten Zeit. Einige der Jungs stürzen sich gleich auf die herumliegenden Äste und bringen sie zu ihrem "Club", an dem sie nun schon seit einigen Wochen bauen. Die Mädchen balancieren auf einen liegenen toten Holzstamm oder bauen weiter an dem Igelnest.

Als gemeinsames Spiel haben wir eine Variante von Feuer, Wasser, Sturm gespielt, bevor es wieder im zügigen Marsch zurück zur Schule ging. 

Nadel- und Laubbäume in Lichterfelde 31.10.2019 | 12:13

22. Oktober, 3. Klasse

Im Klassenraum hat Frau Rütze den Kindern zunächst einige typische Laub- und Nadelbäume anhand von Plakaten vorgestellt. Anschließend sind wir in den Park spaziert. Dort begannen wir mit Yogaübungen und einem Herbstlied den Draußenunterricht. 

Als Auftrag gab es nun das Schraffieren ausgewählter Baumrinden. Dazu nahmen die Kinder ein Stück Papier und einen Bleistift und schraffierten die Rindenstruktur nach. 

Um weitere Nadelbäume kennenzulernen machten wir uns noch auf die Suche nach einer Eibe. Nicht weit vom Park fanden wir in einem Vorgarten bereits die erste Eibe. Ein Stück weiter beschnupperten wir noch eine Douglasie. Dazu zerieb jeder ein, zwei Nadeln an den Fingerspitzen und sog den unvergleichlichen Duft ein. Mit diesem sinnlichen Erlebnis beendeten wir den Draußenunterricht.

Wir lernen Parkbäume kennen 30.09.2019 | 08:51

Wie unterscheidet sich eine Linde von einer Ulme?

24. September, 3. Klasse

Nachdem wir das Schulgebäude verlassen hatten, trafen wir uns im Kreis mitten im Schloßpark von Lichterfelde. Dort begannen wir die Draußenschule mit drei Yogaübungen und einem Plätze-wechseln Spiel. Anschließend übten die Kinder eine Geschichte zum Eichhörnchen in Partnerarbeit ein. Die vorbereiteten Stichworte wurden dabei von den Kindern in ganze Sätze ausformuliert. An der kleinen Freilichtbühne hielten abschließend einige einen Vortrag zum Eichhörnchen.

Es ging weiter mit der Bestimmung von Laubbäumen. Die Kinder trugen Blätter und Früchte von fünf verschiedenen Laubbäumen heran. Wir lernten die Erkennungsmerkmale anhand der Blattform von Linde, Eiche, Ulme, Robinie und Ahorn kennen. In einem Memory-Spiel wurden die besonderen Blattformen und Früchte der Bäume weiter eingeprägt.

Der Herbst wird eingeläutet 27.09.2019 | 14:47

Ein Wettertagebuch und ein Lesetext

24. September, 2. Klasse

Nachdem wir im Adlerhorst angelangt waren, begannen wir mit einer Konzentrationsübung. Wir führten eine Handgeste vor der Brust aus und lauschten auf die Geräusche um uns herum.

Anschließend wurde das neue Wettertagebuch eingeführt. Dort tragen die Kinder die aktuelle Wetterlage ein. Dazu nehmen wir die Bewölkung, den Niederschlag, den Wind und die Temperatur auf.

Nach einer kurzen Zeit zum freien Erkunden im Wald trafen wir uns wieder im Adlerhorst, um dort einen Lesetext zum Herbst einzustudieren. In Partnerarbeit übten die Kinder den Text ein. Im Adlerhorst lasen wir den Text gemeinsam und sprachen darüber.

Rechnen in der Natur 27.09.2019 | 14:17

Übungen zum Rechnen im Zahlenraum bis 1000

17. September, 4. Klasse

Während der zwei Unterrichtsstunden sind wir vom Schulgebäude zur Pferdekoppel spaziert und von dort aus weiter zur Kuhweide, auf der anderen Seite von Lichterfelde.

Die Schüler rechneten in der vierer Malfolge. Sie berechneten die Anzahl der Beine der Tiere. An der Pferdekoppel waren es ein Dutzend Pferde und auf der Kuhweide über 63 Kühe. Unterwegs machten die Schüler eine Hochrechnung an einem Hagebuttenstrauch. Wieviele Früchte hängen an dem jeweiligen Strauch. An den kleinen Sträuchern konnten sie ihre Hochrechnung durch abzählen überprüfen. Die großen Sträucher hatten unzählige Hagebutten, die Hochrechnung ergab eine Anzahl von bis zu 3400 Stück.

Als wir am Schluß auf der Wiese neben der Kuhweide waren, beschlossen wir dort unsere Frühstückspause zu machen, da dort die Landschaft so schön war.

Verben und Adjektive im Wald 27.09.2019 | 14:07

Sätze mit Bezug zur Natur bilden

17. September, 2. Klasse

Nach einer quirligen Anfangsphase vor dem Raum, an dem wir unsere Rucksäcke für die Draußenschule abholen, ging es zum zweiten Mal in diesem Schuljahr zum Schulwald.

Wir begannen mit einer Handgeste vor dem Herzen. Jeder sprach aus, was er sich für die Stunde Draußen wünscht. Mit einfachen Atemübungen ging es weiter, ehe wir das neuseeländische Lied „Eppo i tai tai e“ sangen. Daraufhin bekamen die Schüler fünf Minuten Zeit, den Wald um den Adlerhorst herum zu erkunden. Die Mädchen balancierten auf einem liegenden Stamm und einige Jungs schleppten kleine und große Äste heran, um sich einen "Club" unweit des Adlerhorstes aufzubauen.

Im Adlerhorst ging es weiter mit Übungen zu den Adjektiven und Verben. Die Kinder holten ihren Klemmhefter, Stift und Papier heraus und erfanden neue Sätze zum Baum, in denen ein Nomen, ein Verb und ein Adjektiv vorkommen. Anschließend war die Zeit schon weit fortgeschritten, so daß wir aufbrachen gen Schulgebäude.

Messübungen 27.09.2019 | 09:31

Einführung von 1000 Meter

10. September, 3. Klasse

Ein Kilometer entspricht ein tausend Meter. Im Klassenraum kann man das verstehen und Rechenaufgaben dazu bearbeiten. Draußen kann man einen Kilometer ablaufen, ihn abmessen Entfernungen abschätzen. Deshalb haben wir den Matheunterricht in diesen zwei Stunden nach Draußen verlagert. Zunächst sind wir vom Schulgebäude aus einen Kilometer gelaufen. Dabei hat jeder Schüler mit einem Meterzähler abwechselnd 50 Meter gemessen, bis wir bei einem Kilometer angelangt sind. 

In den darauffolgenden Übungen im Park haben die Schüler in vierer Gruppen Messübungen durchgeführt. Der große Kreisdurchmesser in der Mitte des Parks wurde gemessen, der Abstand zwischen zwei Bäumen und der eigene Schritt. Im Klassenraum haben wir das gelernte anhand von Aufgaben aus dem Matheheft verfestigt.

Waldige Nomen 27.09.2019 | 09:26

Im neu gebauten Adlerhorst beschäftigen sich die Schüler mit Nomen

10. September, 2. Klasse

Nach einem gemeinsamen Spaziergang zum Schulwald, betraten die Kinder den neuen Adlerhorst. Staunend vernahmen sie das Werk der dritten Klasse; ein großes Nest für alle Draußenschulkinder. 

Als Eingangsritual und zur Verbesserung der Konzentration begannen wir mit einer sinnlichen Übungen. Jeder nahm eine Handvoll Nadeln und Moos in die Hand und roch daran. Die Kinder versuchten dem Geruch Worte zu geben. Vielen lag noch der Geruch von dem vorher vorbeigefahrenen Traktor in der Nase, andere konnten den erdigen Geruch wahrnehmen. Anschließend machten wir eine Handgeste vor der Brust und jeder durfte sich etwas für die folgende Stunde frei heraus wünschen. Das Neuseeländische Lied „Eppo i tai tai e“ rundete unseren Start im Schulwald ab.

Die Kinder bekamen ein paar Minuten Zeit auf Entdeckertour im Wald zu gehen. 

Anschließend fanden sich alle Kinder fanden im Adlerhorst ein und wir begannen mit einer Übungen zu den Nomen. Dazu wurde ein Baum mit Nomen bestückt, in Form von laminierten Wörtern. Jeder Schüler sollte einen Satz mit Nomen aufschreiben, der einen Bezug zum Baum hat. Es kamen Sätze heraus wie „Der Baum wurzelt in die Erde.“, „Die Krone ist oben am Baum“ oder „Die Wurzeln halten den Baum fest“.

Verkehrszeichen und -verhalten 27.09.2019 | 09:11

Erkundungen im Dorf und Übungen im Park

27. August und 3. September, 2. Klasse

Nachdem die Kinder einige Aufgaben in einem Arbeitsheft zur Verkehrserziehung durchgearbeitet haben, sind wir gemeinsam durch das Dorf spaziert, um uns dort wichtige Verkehrszeichen anzuschauen und zu verstehen. 

Im Park haben die Schüler ihr Wissen mit weiteren Aufgaben aus dem Verkehrsheft und einer Übung zu den wichtigsten Verkehrszeichen gefestigt.

Neuigkeiten aus der Draußenschule 27.09.2019 | 09:03

Seit dem Schuljahr 2019/20 wieder mit externer Begleitung

Die Draußenschule wird seit diesem Schuljahr wieder von einer externen Fachkraft begleitet. Wolfram Wehrmann begleitet einmal wöchentlich die Draußenschule von der 2. bis zur 4. Klasse. 

Wir wandern zum Buckowsee 06.07.2017 | 15:38

Keschern, Klatschmohn und reife Rapsfelder

06.07.2017

3. Klasse von Herrn Luettsches

Um dreiviertel Acht haben wir Becherlupen, Hand-Binokulare, Kecher, Eimer und einen Müllsack eingepackt und sind entlang der schönen Feldallee zum Buckowsee gelaufen.

Auf dem Weg begegneten wir dem Riesen-Bärenklau, zum Glück stand er auf einem umzäunten Gelände, unerreichbar für uns. Am Ufer des Sees angekommen, machten wir eine Frühstückspause. Einige Kinder begannen sogleich mit dem Kescher nach Tieren zu suchen.

Bevor wir mit den Arbeitsaufträgen begannen, hat Herr Lüttsches eine Förstergeschichte vom Wimmeln und Treiben im Wasser vorgelesen. Mit einem Sinnesspiel wurden die folgenden Aufträge eingeleitet.

Im Wasser fanden die Kinder eine Libellenlarve, einen kleinen Fisch und am Ende noch einen kleinen Frosch. Leider war im Wasser wenig von dem angekündigten Gewimmel zu merken. Am Uferrand entdeckten die Kinder noch einige Larven und Eier.

Auf dem Rückweg spazierten wir an den reifen Gersten-und Rapsfeldern vorbei und bewunderten noch die eine (Silberdistel) oder andere (Wilde Möhre) Pflanze.

In einer Woche geht es mit der Klasse nach Bad Freienwalde auf eine Wanderung. Darauf sollten die Klasse nun gut vorbereitet sein.

Blühpflanzen entdecken 22.06.2017 | 13:37

Auf einer Trockenwiese untersuchen wir Blütenpflanzen

3. Klasse von Herrn Luettsches

Die frühsommerliche Zeit bringt uns hinaus auf die schönen Wiesen an den Feldränder von Lichterfelde. Auf einem Platz sammeln wir uns im Kreis und lesen gemeinsam den Arbeitsauftrag.

Heute geht es darum Blühpflanzen zu erforschen und eine davon aufzumalen. Wir suchen alle fünf verschiedene blühenden Pflanzen und schreiben wichtige Eigenschaften von ihr auf. Welche Farbe die Blüte hat, wieviel Blütenblätter jede Blüte hat, ihr Geruch, die Höhe der Pflanze und wir versuchen den Namen mit einem Bestimmungsfächer und weiteren Bestimmungsbücher herauszufinden. Wir entdecken den Klatschmohn, Schafgarbe, Vogel-Wicke, Lichtnelke, Wiesen-Labkraut, Natternkopf und viele andere. Zum Schluss der Draußenschule sehen wir noch einen Totengräber mitten auf der Wiese. Was der wohl mitten am Tage da zu tun hatte?

Fahrradübungen 15.06.2017 | 15:06

Vorbereitung auf die Fahrradprüfung kommende Woche

Zunächst haben die Schüler in Zweierteams ihre Fahrräder gegenseitig gecheckt. Anschließend führten wir einige wichtige Fahrübungen auf der Oderbergerstraße durch. Auf dem Fußballübungsplatz haben die Schüler dann ihre Räder abgestellt und in Fünferteams drei Aufträge erhalten. Sie sollten Verkehrssituationen nachspielen. Zuerst haben sie geübt, wie sie richtig links abbiegen in eine Einmündung ohne Verkehrszeichen. Dann versuchten sie die Reihenfolge der Verkehrsregeln theatralisch darzustellen.

Jetzt sind unsere Schüler hoffentlich fit für die Fahrradprüfung kommende Woche und haben die Verkehrsregeln noch mehr verinnerlicht.

Den Wald mit allen Sinnen erleben 15.06.2017 | 14:37

Stundenten führen die Schüler durch den Stationsbetrieb

Am 8.6.17 sind wir in den Schulwald gewandert. Dort haben wir Stationsbetrieb durchgeführt. In meiner Gruppe (Uhu) war die 1. Station die Tastbox- Da gab es 6 Boxen da war immer etwas drinne. Als 2. Station war die Duftorgel da gab es 6 Düfte. Dann war Frühstückspause da wurde uns eine tolle Geschichte vorgelesen. Dann war die 3. Station an der Reihe. Das war das Geräusche-Spiel das fand ich am schwersten. Die 4. Station war das sehen das waren 3 Fragen die man beantworten musste. Dann sind wir zurück zur Schule gelaufen. Dieser Tag war ein sehr schöner Tag.

Text von Linus Hauser, 4. Klasse

Am 8.6.17 sind wir zum Schulwald gelaufen die Studenten von der Hochschule Eberswalde warteten auf uns. Die Studenten haben uns ein Arbeitsblatt gegeben auf dem verschiedene Stationen standen welche die wir bearbeiten sollten. Es gab eine Duftorgel, eine Tastbox, ein Geräusche Spiel und eine Station: Wo wir sehen sollten wie viele Beine das Tier hat ob es nützlich ist oder ob es schadet, und wie das Tier heißt.

Das beste was mir gefallen hat ist die Duftorgel. Man hat Süße düfte und komisch riechende Düfte gerochen und in der Frühstücks Pause hat uns die Studentin eine Geschichte vorgelesen zum Schluss haben wir eine uhrkunde von den Studenten bekommen ich fand diesen Tag toll.

Text von Lea Marggraf, 4. Klasse

Blühpflanzen 08.06.2017 | 18:10

Wir formen Samenbomben

08.06.2017

3. Klasse von Herrn Luettsches

In der Draußenschule wird das Thema Blühpflanzen behandelt. Diese Woche haben die Schüler auf dem Schulgelände Samenbälle gebaut. Dazu haben wir uns am bereits angelegten Kartoffelbeet getroffen. Rund um das Beet liegen Hohlblocksteine, in die wir die Samenbälle, wir nennen sie Samenbomben, hineingelegt haben.

Zunächst haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Die Klasse ist das bereits gewohnt. Denn sie haben bereits besondere Namen dazu erfunden. Da gibt es zum Beispiel die „Cool Gang“, die „Pferdeflüsterer“ oder die „Adler“. Jede Gruppe hat ausreichend Samen, Lehm, Erde und etwas Wasser sowie eine Schüssel, Hämmerchen und Schippen bekommen. Zunächst wurde die harten Lehmbrocken zerbröselt. Nachdem die Trockenzutaten vermischt waren kam etwas Wasser dazu und es wurde geknetet. Jeder hat zwei Samenkugeln für die Umrandung des Kartoffelbeets hergestellt und eine große Samenkugel durfte jeder mit nach Hause nehmen. In den kommenden Wochen werden die Samen heranwachsen und in vier bis sechs Wochen schließlich zur Blüte gelangen. Mal sehen wie das Beet vor den Sommerferien ausschaut.

Um das Thema Blühpflanzen und ihren Wert für uns und unsere Umwelt zu vertiefen werden wir in zwei Wochen auf eine Trockenwiese gehen, um dort Blühpflanzen zu untersuchen.

Artenvielfalt am Seeufer 01.06.2017 | 17:14

Internationaler Kindertag am großen Buckowsee

01.06.2017

4. Klasse von Cathrin Rütze

Um dreiviertel Acht haben wir die Wanderrucksäcke mit Becherlupen, Hand-Binokularen und Lupen gepackt und sind entlang der schönen Feldallee gelaufen. Nach einer Stunde kamen wir am großen Buckowsee an.

Dort angekommen hat jeder und jede den praktischen Stuhl, der in den Wanderrucksack integriert ist, genutzt um eine Frühstückspause zu machen. Es war kaum Müdigkeit von der Wanderung spürbar. Alle freuten sich auf die Arbeitsaufträge zu dem Entdecken der Artenvielfalt am Buckowsee.

Nachdem der Arbeitsauftrag gelesen wurde suchten die Schüler in Zweierteams das Ufer des Sees ab. Trotz der kühlen 16°C waren die Kinder nicht scheu sich der Schuhe zu entledigen und im Wasser herum zu kechern.

Es traten viele kleine Funde zu Tage. Ein Balkenschröter-Käfer an einer Weide, Libellenlarven, Mückenlarven, Wasserasseln und Grünalgen in einer gallertartigen Masse. Anschließend haben die Schüler einen ihrer Funde auf ein Blatt gezeichnet. Für den dritten Auftrag untersuchten sie einen Baum am Ufer des Sees genauer und sammelten drei Eigenschaften von ihm.

Auf dem Rückweg rauschte die Klasse durch die üppigen Gerstenfelder zurück zum Schulgebäude. Unsere Klassenlehrerin Frau Rütze und ich (Wolfram Wehrmann) denken, dass es ein würdiges Geschenk zum internationalen Kindertag war und freuen uns über die gute Stimmung, die uns die Frühlings-Wanderung brachte.

Nun folgt eine Beschreibung des Tages von einem unserer Schüler:

Wir sind am Kindertag zum Buckowsee gelaufen und haben dort Kleinstlebewesen untersucht. Dann haben wir sie bestimmt. Danach haben wir sie aufgemalt. Als ich von einem Baum die Rinde abgemacht habe fand ich einen riesigen Käfer. In meiner Becherlupe konnte ich ihn mir sehr gut angucken. Blüten und Blätter habe ich auch mit der Becherlupe genau untersucht. Auf dem Rückweg liefen wir durch ein Getreidefeld. (Magnus Brodersen)

Besuch der Gärtnerei von Familie Wolff 23.05.2017 | 15:28

Poree pikieren und Lauch zurückschneiden

18.05.2017

Mit der 3. Klasse wanderten wir auf der Kastanienallee von Lichterfelde nach Buckow. Dort besuchten wir an dem Tag die Gärtnerei der Familie Wolff. Die Familie hat in diesem Jahr die Gärtnerei übernommen und erweitert sie nun in eine Gärtnerei mit Demeterqualität.

Die Schüler wurden an dem Tag gleich mehrfach herausgefordert. Sie stellten sich zum einen der aufkommenden Frühlingshitze und bestritten den schönen Weg bis nach Buckow und zurück in jeweils einer Stunde. Es war die erste größere Wanderung in diesem Jahr. Zum anderen tauchten sie in die Arbeit einer Gärtnerei ein.

Vor Ort teilte sich die Klasse in zwei Gruppen auf. Es wurde Lauch zurückgeschnitten und Porree pikiert. Es wurde auch gewechselt, so dass jeder die verschiedenen Tätigkeiten kennenlernen konnte. Die Schüler haben die Aufgaben sehr gut gemeistert.

In dem Gewächshaus lernten die Schüler auch das Hirtentäschel-Kraut kennen, das gerade frisch hervor kam. Einige Schüler vergriffen sich auch an den hübsch blühenden und duftenden Fliederblüten und lutschten fröhlich die Blüten aus. Keiner der Schüler konnte so richtig glauben, dass der Flieder leicht giftig ist und es ein Irrtum sei, dass er essbar wäre.

Auf dem Heimweg machten wir noch eine Rast unter den Alleebäumen, damit wir erfrischt in der Schule wieder ankommen konnten.

Tag der grünen Berufe 23.05.2017 | 14:28

Über acht Berufe stellten sich den Schülern vor

11.05.2017

Während der Festwoche zum 80jährigen Bestehen der Grundschule wurde ein Tag der grünen Berufe auf dem Gelände der Schule eingerichtet. Frau Gerlinde Korb von Landaktiv organisierte den Tag mit unserem Schulleiter Herrn Weiß zusammen. Frau Korb hat den Schülern aller Klassen an diesem Tag die Möglichkeit geboten sich mit grünen Berufen praktisch und theoretisch zu beschäftigen.

An diesem Tag gab es auch Verpflegung, die von Kerry Gold mitfinanziert und weiteren regionalen Betrieben mit unterstützt wurde. Bei der Zusammenstellung achtete Frau Korb darauf, dass frische, regionale und saisonale Kost aufgetischt wird.

Während des Schultages konnten die Kinder sich klassenweise zu den grünen Vorbildern gesellen und von ihnen erfahren, was ihr Beruf ganz praktisch bedeutet.

Folgende Berufe waren vertreten:

1.       Schäfer mit Schafen und einer Kardiermaschine

2.       Tierpfleger mit Kasper dem Papagei und zwei Lämmchen

3.       Imker mit Schaubeuten

4.       Reitlehrer mit Reitpferden

5.       Hufeisenschmiede mit einem Kaltblüter-Pferd

6.       Jäger mit präparierten Tiermodellen

7.       Förster mit Messgeräte zur Peilung der Baumhöhe

8.       Fischerei mit Angeln und einem Zielkreisteppich

Es gilt ein besonderer Dank an die Bemühungen von Frau Korb von Landaktiv, die die Vielfalt der grünen Berufe an dem Tag auf dem Schulgelände zusammenzubrachte. Ebenso sei den vielen bereitwilligen Betrieben gedankt, die den Kindern einen ganz konkreten Einblick in ihre Arbeit gegeben haben.

Unsere Vögel bekommen ein Zuhause und Winterfutter 22.12.2016 | 14:07

Wir bauen Vogelfutterglocken und Vogelnistkästen

Zur Vorbereitung auf den kommenden Winter haben die dritte und vierte Klasse etwas für unsere Vögel vorbereitet.

Die Vogelnistkästen wurden schon im November gebaut und von der vierten Klasse am letzten Schultag im Schulwald aufgehangen. Im Frühling können wir bei Besuchen unseres Schulwaldes immer wieder schauen, ob Vögel dort heimisch geworden sind und ihre Brut aufziehen.

Die dritte Klasse hat in der vergangenen Woche Vogelfutterglocken mit Keramiktöpfen, Bastschnüren, Kiefernzapfen und Sonnenblumenkernen in Kokosfett zusammengestellt.

Jetzt ist der Wintertisch für viele unserer heimischen Vögel gedeckt und der Frühling vorbereitet.

Der Bundestag empfängt die Draußenschule 29.11.2016 | 23:23

Unsere Draußenschulklasse bringt Weihnachtsstimmung nach Berlin

24.11.2016

Es war soweit, drei Autos vom Naturpark Barnim warteten vor der Schultür in Lichterfelde, um mit uns einen Schulausflug zum Bundestag zu machen. Herr Koeppen, Mitglied im Bundestag, hat für uns den Tag im Bundestag vorbereitet. Dr. Gärtner und Frau Brodersen vom Naturpark Barnim haben mit ein paar Schülern schon zwei Tage zuvor einen Ausflug nach Berlin gemacht. Dort haben wir den Weihnachtsbaum mit selbstgemachten Weihnachtsdekorationen hübsch geschmückt.

Der Weihnachtsbaum ist ein Besonderer, denn es ist eine heimische Kiefer, die Gemeine Kiefer, also mal keine Nordmanntanne oder Fichte. Es ist keine Kiefer wie man sie meistens vom Wegesrand aus in Brandenburg sieht, sondern schöner. Als  Solitär-Kiefer alleinstehend in der brandenburger Schönower Heide gewachsen. Der fünf Meter hohe Baum wurde am Dienstag mit einem großen Transporter unbeschadet zum Bundestag gebracht und dort von der Naturwacht des Naturparkes Barnim unter helfender Hand von drei Draußenschülern aufgestellt.

Am Donnerstag kam dann die gesamte vierte Draußenschulklasse mit, um vor dem Baum ein weihnachtliches Programm aufzuführen. Zu Gast war der Leiter des Barnimer Naturparkes Dr. Gärtner, die Vizepräsidentin des deutschen Bundestages Frau Bulmahn sowie Herr Koeppen und Herr Zierke (beide Mitglieder im Deutschen Bundestag für den Landkreis Barnim). Auch andere Mitarbeiter und spontane Gäste die sich im Paul-Löbe-Haus aufhielten, fühlten sich von den Klängen der musikalischen Draußenschulkinder angezogen und bewunderten ihre Performance. Die Schüler führten Weihnachtsgedichte auf, spielten Stücke auf dem Akkordeon, tanzten im Kerzenschein und besangen den Kreislauf der Jahreszeiten. So entstand eine schöne vorweihnachtliche Stimmung in dem sehr regsamen Bundestag.

Anschließend gab es allerlei Leckereien in der Kantine. Dort bewunderten manche Draußenschüler Männer in Anzügen der Bundeswehr und der Marine und stellten ihnen Fragen zu Ihrem Beruf. Nach dem Essen holte uns Frau Nicole Sonne ab und führte uns kindgerecht durch die Räume und Gänge des Bundestages. Durch viele Tunnel, unzählige Räume mit diversen Fahrstühlen wies uns Frau Sonne den Weg durch den Dschungel des Bundestages. Ohne Frau Sonne wären wir wohl verloren gewesen. Sie zeigte uns den beeindruckenden Plenarsaal, in dem gerade die Haushaltsdebatte geführt wurde. Wir konnten durch eine große Glasscheibe zuschauen, wie die Politiker dort sprachen. Auch einen alten Tunnel bestaunten wir. Frau Sonne erzählte uns, dass durch den Tunnel vielleicht einmal kriminelle Politiker 1933 das Feuer im damaligen Reichstag legten.

Zum Abschluss der Führung bekamen wir die Gelegenheit die Glaskuppel hoch zu schlendern. Ein Audioführer mit lustig sprechenden Stimmen erhellte uns den Weg hoch hinauf. Wir erfuhren allerhand über den Bundestag und die Gebäude die man von der Kuppel aus sehen kann. Wie eine Spirale windet sich der Weg die Kuppel hinauf. Oben angekommen genossen wir die grandiose Hauptstadtaussicht und den offenen Blick in den leicht bewölkten Himmel. Der Bundestag war für uns zu einem beeindruckenden Erlebnis geworden. Unser besonderer Dank gilt Frau Brodersen und Herrn Gärtner, die den Kontakt hergestellt und die Fahrt organisiert haben. Natürlich bedanken wir uns auch bei Herrn Koeppen für seinen warmen Empfang im Bundestag und für die tollen Möglichkeiten, die er für uns vorbereitet hat. Toll!

Solar Explorer Ahoi! 23.06.2016 | 16:25

Ein Drehtag auf dem solaren Schulungsschiff Solar Explorer

Heute war ein heißer Tag, über 30°C. Wir waren mit dem Solarschiff "Solar Explorer" auf dem schönen Werbellinsee unterwegs. Das Kamerateam begleitete uns bereits Morgens auf dem Weg von der Schule zum Werbellinsee. Dort angekommen begannen wir die Draußenschule mit einem Lied zur Erde: "Für die Erde singen wir, Steine, Pflanzen, Mensch und Tier" und übten es nun auch auf Indianisch ein "Tai-no-Ti-Wa-Ki-Ata". Das Lied begeistert uns sehr.

Für den Drehtag mit dem netten Kamerateam, machten wir nun einige Aufnahmen mit: Gruppenfotos, Momentaufnahmen vom "Lauf"steg und Interviews auf dem Solarschiff. Der Film soll im Oktober veröffentlicht werden. Es war ja schon aufregend, dass wir gefilmt und interviewt wurden, aber das Solarschiff ließ uns gar nicht los in den folgenden drei Stunden. Wir erforschten das Plankton, kleine Fische, Muscheln, Schnecken und Algen unterm Mikroskop. Dazu kescherten wir unermüdlich vom Schiff und vom Steg aus. Es gab auch Miniatursolarzellen mit Elektromotoren und Propeller, die wir selber zusammenbauten und so die Solarenergie entdecken konnten. Wir bekamen Ferngläser für Beobachtungen auf dem See und untersuchten die Sichttiefe des Wassers. Am Ende stellten wir fest, dass es ein sehr klarer, sauberer See ist und dass das Schiff nur mit Sonnenkraft betrieben wird. Die Draußenschule war wieder eine tolle Erfahrung und wir hoffen, bald wieder Gast am Werbellinsee zu sein.

Wanderung im Tiergarten 13.05.2016 | 13:46

Wir stellen Bundestagsabgeordneten unsere Draußenschule vor

Zur Auftaktveranstaltung zum "Tag des Wandern" reisten Schulleiter Hans-Dieter Weiß, Netzwerker Wolfram Wehrmann und Rainer Schulz vom Deutschen Wanderverband mit fünf Schülern der 3. Klasse nach Berlin zum Tiergarten. Nun der Bericht einer Schülerin die mitgereist ist:

Tag des Wanderns in Berlin, 12.05.2016

Wir haben uns am Reichstag getroffen. Danach sind wie zum Brandenburger Tor gelaufen. Nun sind wie ein Eis essen gegangen. Dann sind wir zu vielen Gedenksteinen gegangen und haben Verstecken gespielt. Es gab große und kleine Steine. Jetzt sind wie in einen Wald gegangen und haben vielen Leuten gezeigt was wir schon in der Draußenschule gemacht haben. Zum Schluss sind wir wieder zurück gefahren. Ende

Lina, 3. Klasse

12.05.2016

Wie Lina schon in ihrem Bericht geschrieben hat, war der große Moment da, als die Schüler den ca. 80 teilnehmenden Gästen ihre Draußenschule zeigten. Wir waren mitten im Tiergarten auf einer großen Wiese. Eine Gruppe spielte das uns schon bekannte Mathematikspiel, die anderen beiden Gruppen erforschten die Vielfalt der Natur. Sie schauten mit Mikroskopen genauer auf die Blüten, Blätter und Insekten und horchten mit einem Stethoskop in eine Buche hinein. Das war für die Gäste äußerst interessant. Auch der Wanderverband hat sich riesig gefreut über unsere Teilnahme und seinen Dank mit tollen Andenken zum Ausdruck gebracht.

Am Ende der Wanderung gab es ein tolles Bio-Catering im Park. Dabei stießen wir auf die Mitglieder der deutschen Wanderjugend. Auf dem Rückweg hatten wir unseren Zug leider verpasst, aber es fuhr ein IC und mit ein wenig Glück fanden wir einen freundlichen Schaffner der uns gleich in die erste Klasse ohne Aufpreis einlud. So konnten unsere Delegierten ihren Bericht vom Wandertag bequem in der ersten Klasse schreiben.

Wanderung am Nonnenfließ 22.04.2016 | 15:54

Ein wildes Fließ, Fischtreppen und Fließgeschwindigkeit

Um 08 Uhr ging es mit dem Bus los zum nahe gelegenen Nonnenfließ, ein wildes Fließ wie es nur selten in Brandenburg zu finden ist. Zwei Mitarbeiter vom Naturpark Barnim, Herr Dr. P. Gärtner und Frau Brodersen begleiteten uns entlang am Nonnenfließ. Sie bereiteten eine Wanderung mit vielen Überraschungen für uns vor. Es war tolles Wetter und der Frühling im Wald war schon sichtbar. Blühende Buschwindröschen und Scharbockskraut, grüne Birken am Wegesrand und Buchfinken über unsere Köpfen. Zuerst pausten wir die Rinde von 4 verschiedenen Baumarten ab und beschrieben wichtige Merkmale mit Hilfe unserer Waldfibeln.

Es ging weiter zum sagenumwobenen Liesenkreuz, an dem wir eine kurze Geschichte hörten. In einer großen Adlerhöhle machten wir Frühstückspause. Gleich neben dem Rastplatz entdeckten wir Spuren vom Biber. Große, breite Wegspuren zum Fließ hin und angenagte Rinde überall.

Jetzt versuchten wir, so leise wir konnten, uns an das Fließ heranzuschleichen, um dort die Fließgeschwindigkeit zu untersuchen. Jeder warf ein paar Stöckchen in das Wasser und verfolgte seinen Weg, bis es sich irgendwo verhakte oder nicht mehr zu sehen war. Zur Höhenschätzung liegen wir eine Hügelkuppe, um von dort die Höhenmeter bis zum Nonnenfließ einzuschätzen.

Auf dem Wanderweg gab es viel urwüchsige Natur, unter anderem riesige Wurzelteller von umgefallenen Buchenstämmen. Das war sehr beeindruckend. Am Ende unserer Wanderung suchten wir im Fließ nach der Westgroppe der durch seine tolle Tarnung nur schwer zu finden ist im Wasser.

Am Ende waren wir alle sehr glücklich, dass uns der Naturpark diese tolle Wanderung möglich gemacht hat und bedankten uns mit einem großen Applaus.

Gedichte von Anna Karbe 16.04.2016 | 08:50

Auf der Spur einer historischen Schriftstellerin

Wieder einmal am Donnerstag Vormittag sind wir gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Rütze losgewandert. Dieses Mal in Begleitung von dem Schulwanderführer Wolfram Wehrmann und dem Regisseur Rolf Sakulowski, der uns kennenlernen wollte, um im Juni Filmaufnahmen zu machen. Der Kurzfilm soll dann auf einer Fachkonferenz an der UNI Mainz gezeigt werden. Vielleicht dürfen wir ihn auch mal bei uns im Regionalfernsehen ausstrahlen lassen.

Zunächst wanderten wir entlang der Kirschbaumallee zum Ortsteil Buckow, in dem der Gedenkstein von Anna Karbe steht. Zurückblickend auf den vorherigen Draußenschultag nahmen wir auch unsere Kompasse mit und übten auf dem Weg das Einnorden mit der Kompassdose und beschrieben die Himmelsrichtung in die wir liefen. Auf dem Weg nach Buckow haben wir einen Sprung Rehe, Kraniche und Schwäne beobachten können. Auch viele Feldlerchen duddelten über den Feldern und stimmten uns ein in die Gedichte der historischen Schriftstellerin. Anna Karbe lebte im 19. Jahrhundert und wurde nur 23 Jahre alt. Sie hinterließ uns dutzende Gedichte, in der sie Naturbeobachtungen mit einfließen ließ. In Buckow setzten wir uns in das Draußenschulzimmer der Agrar GmbH und lasen Zeilen aus einem Gedicht der Schriftstellerin. Nachdem wir den Gedenkstein in Augenschein nahmen ging es wieder zurück zur Schule. Auf dem Weg schrieben wir unsere Tierbeobachtungen auf und dachten zurück an die traurigen Zeilen von Anna Karbe.

Mit Kompass und Karte Lichterfelde erkunden 08.04.2016 | 12:09

Einnorden und Orientieren

Im Park begann unser Draußeschultag mit Körper- und Atemübungen. Drei Schüler haben jeweils eine Übung vorgemacht. Unser aktuelles Lied "Wenn die Sonne aufgeht" hat uns eingestimmt, bevor wir in die Gruppenarbeit eingetaucht sind. Eine völlig neue Herausforderung stand unseren Schüler bevor.

Draußen wandern mit Karte und Kompass. Da bot sich ein Gang durch Lichterfelde an. Mit Karte und Kompass wird der Schulort auf eine ganz andere weitere Weise erkundet. Viele Fragen konnten beantwortet werden. Zum Beispiel: In welchen Himmelsrichtungen befinden sich unsere verschiedenen Geschäfte, Straßen, Viertel, Kanäle und Wassergräben. Wo sind welche Seen? Wie weit ist es vom Schlosspark bis zur Kirche? Wie weit von der Kirche bis zum Bäcker "Bäckerbursche"? Wo ist mein zu Hause?

Für die Kinder war es unheimlich spannend den Magnetismus der Kompassnadel und der Erde kennenzulernen. Mit einem kleinen Magneten haben sie den Kompassmagneten in Bewegung gebracht und danach gesehen, wie die Kompassnadel sich wieder in Richtung Norden ausrichtet. Wir haben viele kleine Übungen mit dem Kompass und später mit der Karte gemacht, bis wir schließlich zur ersten Station gewandert sind. Dabei haben die Schüler mit einem Metermesser die Entfernung gemessen. Anschließend haben sie mit dem Kompasslineal die Entfernung auf der Karte gemessen und die tatsächliche Entfernung ausgerechnet. Das war ganz schön viel. Erst der Magnetismus der Erde, dann die gezeichnete Vogelperspektive von Lichterfelde und schließlich auch noch Rechnen. Da haben so manche Köpfe nicht nur gequalmt. Es ging aber munter weiter mit einem Spaziergang zum Bäckerburschen. An der Bäckerei haben wir uns noch einmal im Rechnen geübt. Wie viel Meter haben wir laut Karte zurückgelegt? Aber bei manchen drehte der Kopf sich noch von der wirbelnden Kompassnadel, und dann sind 10 * 12 Meter nicht mehr berechenbar. Deshalb haben wir die Entfernung wieder mit dem Metermesser abgemessen, um auch ja bei der Wirklichkeit zu bleiben. Auf dem Rückweg haben wir uns ganz auf die Himmelsrichtung konzentriert und mit dem Kompass vor der Brust den Weg zurück zum Park eingeschlagen. Alle waren sich einig, dass es Richtung Osten geht. Im Park haben wir als Abschluss den Kompass auf der Karte eingenordet. Der Kompass lag auf dem Musikantenviertel. Nun konnten wir erklären in welche Himmelsrichtung zum Beispiel der Schulwald liegt, der Oder-Havel-Kanal oder die Clara-Zetkin-Siedlung. Das war ein große Herausforderung Heute. In der nächsten Woche wandern wir auf der Spur der historischen Lichterfelder Schriftstellerin Anna Karbe nach Buckow. Dann werden wir wieder mit Karte und Kompass unterwegs sein.

Deutschunterricht im Freien-geht das? 25.03.2016 | 11:47

am 3.März, also kurz nach dem metereologischen Frühlingsanfang, hatte sich Frau Rütze etwas besonderes für den Draußenschultag ausgedacht. Alle Kinder nahmen Ihr Deutsch-Arbeitsheft und einen Bleistift mit in den Park. Nach dem üblichen Eröffnungsritual (ein Schüler führt eine Yoga-Übung vor und alle machen mit) und einigen Aufwärmübungen ging es an die Aufgabenstellung. Im Buch fanden sich einige Texte, bei denen die Zeilen "verrutscht" waren. Es galt den Sinn des Textes zu erfassen und die Zeilen neu zuordnen.

Dazu suchten sich die Schüler "Ihren Lieblingsplatz" aus. In Gruppen, Einzeln, nah oder fern vom "Mittelpunkt der Erde" (Frau Rütze) wurde die Aufgabenstellung erledigt. 

Anschließend erfolgte die gemeinsame Auswertung durch Vorlesen des richtigen Textes.

Dann wurde zur "Auflockerung" noch das beliebte Mathematikspiel angeschlossen.

Alle Schüler haben sich dann auf die Suche nach den ersten Frühlingsblüher begeben und mit Schneeglöckchen und Zilla wurden sie auch fündig.

Deutsches Wanderabzeichen verliehen 25.02.2016 | 12:05


Die Kinder der 3.Klasse haben im Jahr 2015 aktiv am Wanderwettbewerb für das Wanderabzeichen teilgenommen. Dabei gilt es mindesten 100 km in mindesten 10 Wanderungen zu laufen. Das war eine gute Kombinationsmöglichkeit mit der   Draußenschule, wo fast immer mehrere Kilometer gewandert werden. Alle Kinder haben das Ziel erreicht und nach der notwendigen Bearbeitungszeit beim Wanderverband konnte jetzt am 11. Februar 2016 an alle Kinder das Wanderabzeichen in Bronze verliehen werden.

Alle Kinder sind schon wieder aktiv und haben schon die ersten Kilometer für 2016 absolviert.

Was das Wanderabzeichen übrigens ist, das erfährt man hier!


Tierspuren im Schnee 17.01.2016 | 13:46

Am 14.1.2016 war es endlich soweit,... es hatte geschneit! Also war das Thema des Tages festgelegt, Tierspuren finden und bestimmen. Nach einigen Aufwärmübungen im Park und Förderung des Koordinationsvermögens durch Treppenspiele, gepaart mit Mathematikaufgaben, ging es in  die freie Landschaft. Nach der Gruppenbildung erhielten alle ein Arbeitsblatt mit Tierspuren und die Suche ging los. Hund und Katze waren schnell gefunden, auch zwei Pferde auf der Koppel hatten ihre "Entdecker", aber dann fanden sich Spuren von Vögeln (Amsel, Elster, Krähe) und auch von Fuchs und Reh. Abenteuerliche Funde von Bär und Luchs konnten schnell ausgeräumt werden. Im Klassen zimmer wurden die Notizzettel ausgewertet und alle konnten die Ergebnisse in ihrem Draußenschulhefter eintragen. Gelungener Abschluss war dann die Bestimmung der Vögel an der Futterstelle anhand einer Wandkarte "Vögel im Winter".

Draußenschule-jetzt auch Offiziell 16.12.2015 | 18:36

Sturm, Sonnenschein, Fotos, Filme und einfach viel los!

Das Wetter mutete einen verregneten, stürmischen Herbsttag an. Der Tag an dem wir die Schule zur Draußenschule eröffnen wollten. Aber das Glück lag auf unserer Seite. Es wurde ein milder Novembertag, an dem die Sonnenstrahlen nicht nur den Draußenschultag beleuchteten, sondern auch ein Lächeln auf unsere Gesichter zauberte. Nach den vielen bewegten Monaten in unserer Grundschule wurde dieser Draußenschultag zu einem Höhepunkt des 1. Schulhalbjahres.

Unser Schulleiter Herr Weiß eröffnete die öffentliche Einweihung der Draußenschule mit einigen Worten und sagte, dass die Grundschule mit dem Namen der „Draußenschule“ ihre Verbindung zu den unmittelbar umgebenden Natur- und Kulturräumen darstelle. Die Grundschule wolle in Zukunft mit jeder Klasse regelmäßige Draußenschultage etablieren, vor allem von der 1. bis zur 4. Klasse. Damit verlagere die Schule Unterrichtseinheiten ins Draußen, in das lebenspraktische Umfeld der Schüler und Schülerinnen.

Auch unser Bürgermeister Herr Schoknecht war dem Gedanken der Draußenschule sehr angetan und pflichtete den Worten von Herrn Weiß bei. Er sagte er sehe die Draußenschule auch als eine Aufwertung der Heimatbeziehung. An diesem Draußenschultag waren noch vielem, viele andere Menschen zu Gast, die wir alle gar nicht kannten. Der Bundestagsabgeordnete J. Koeppen, Frau Blahy vom Biosphärenreservat, Herr Gärtner vom Naturpark Barnim, die Regionalpresse und das RBB-Fernsehteam. Da war was los in unserer Grundschule! So viele Menschen wie wir selten zu Besuch haben. Damit alle Besucher auch einen lebendigen Eindruck von unserer Draußenschule bekommen, haben wir, die 3. Klasse, sie eingeladen uns während der Draußenschule zu besuchen.

Zunächst haben wir zwei Wildapfelbäume vor unserer Schule gepflanzt, um unser Draußenschulschild damit zu schmücken. Anschließend sind wir in den Schlosspark gewandert und haben dort mit unseren Ritualen begonnen. Drei Körperübungen zur Steigerung der Konzentration und zum Ankommen in unserer Draußenschule. Daraufhin spielten wir das „Augenblickspiel“, bei dem wir uns im Kreis nacheinander in die Augen schauten. Wir sangen anschließend unser Herbstlied und begannen dann mit Mathematik. Es gab zum Aufwärmen Matheaufgaben bei denen die Lösungen vorgegeben wurden. Wenn wir die Aufgabe als Richtig bewerteten liefen wir zum Ja-Baum und wenn die Lösung Falsch war zum Nein-Baum. Danach spielten wir das Würfelspiel, dass wir schon kennengelernt hatten. Wir würfeln dabei mit großen Würfeln eine Zahl und addieren die jeweils neu gewürfelte Zahl hinzu bis wir die 40 erreichen. So können wir Rechnen und Laufen miteinander verbinden. Das ist Klasse.

An diesem Draußenschultag bekamen wir auch viel Aufmerksamkeit durch das Fernsehteam vom RBB. Ja die Arbeit mit dem Fernsehteam war besonders aufregend. Die Wetterreporterin Frau Jambor brachte viele Fragen mit und stellte mit uns eine Szene für das RBB-Wetter um 19 Uhr auf RBB Brandenburg auf (auf unserer Webseite) Frau Jambor fragte Jessica was uns am meisten Spaß mache? „Rechnen“ war ihre klare Antwort. Dann wollte sie wissen was wir den in der Draußenschule alles lernen. „...ganz viel über Tiere“ stellte einer Magnus fest. Zum Abschluss sangen wir mit Rainer Schulz noch das Lied von dem lustigen Hündchen Waldemar und machten dazu merkwürdige Figuren und Gestiken. Es war ein spannender Schultag mit stürmischem Wetter und sonnenreichen Momenten.

 

Theateraufführung 10.12.2015 | 17:23

Heute war die letzte Probe vor der Premiere am 17.12.. Es wird die Geschichte vom Hasen und dem schlauen Igel erzählt. Die Kinder können aber den Schluss frei gestalten. Vorher gab es dem Ritual folgend erst eine Yogaübung und das sich "Anschauen", sowie ein Mathematikspiel mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit und die Zahlenfolge mit der "Vier" zu üben.

Das Ganze wurde begleitet durch den Fernsehsender  "ODF - Fernsehen für Ostbrandenburg", wo es auch heute abend ausgestrahlt wird.

Die "Draußenschule" findet also Aufmerksamkeit.

Der 30.09.2015 | 17:34

Der Förderverein der Schule organisiert jedes Schuljahr einen Kochbus. Es war ein Glück, dass er dieses Mal am Draußenschultag kam. Nachdem sich alle mit Kochmütze und Schürze ausgestattet hatten, erfolgte durch den Koch die Einweisung im Umgang mit Messer und Sparschäler. Es sollte eine Gemüsesuppe entstehen! Dazu wurden Kartoffeln, Möhren, Sellerie und Zwiebeln geschält und in kleine Stücke geteilt. Hinzu kamen noch Kohlrübe und Lauch. Nachdem Zwiebeln und Hühnerfleisch angeschwitzt und mit Gemüsefonds aufgefüllt waren, folgten alle anderen Zutaten. Nachdem inzwischen aufgeräumt wurde, köchelte die Suppe vor sich hin. Abgeschmeckt wurde mit Salz und dann kam der entscheidende Moment.... Verkostung! Allen schmeckten ihre selbst hergestellte Suppe gut und auch Herr Schulz war vom Geschmack angetan. Ein spannendes Erlebnis ging erfolgreich zu Ende.

Mathe kann Spass machen 30.09.2015 | 17:16

Nachdem die Klasse in fünf Gruppen nach dem Abzählverfahren aufgeteilt ist und inzwischen im ganzen Park Zettel mit den Zahlen 1-30 verteilt worden sind, beginnt jede Gruppe eine Zahl zu würfeln, die dann von der Gruppe gesucht wird. Hat einer die Zahl gefunden, verständigt sich die Gruppe über ein zuvor vereinbarten Laut (Miau, Wauwau etc.) Dann wird wieder gewürfelt, wobei vorher durch Herrn Schulz festgelegt wurde, ob plus oder minus. und nun wird die neue Zahl gesucht. Wer zuerst die 30 oder darüber hat und die Zahl gefunden hat, ist der Sieger. Das Ganze ist eine wilde Tollerei!

2.Dialogtreffen an der Schule Lichterfelde 28.09.2015 | 18:59

vom 22. bis 23.9.2015 waren die Vertreter der Uni Mainz, des Wanderverbandes, der Grundschule aus Niederahr und der Grundschule aus Stuttgart sowie die jeweiligen Netzwerker zum 2. Dialiogtreffen nach Lichterfelde gekommen. Nach einem abendlichen Austausch in einer herrlichen Naturkulisse am gr. Heiligensee in Chorin stand der zweite Tag für die Besichtigung der Schule Lichterfelde und dem Austausch in einzelnen Gruppen zur Verfügung. Alle waren von der Umgebung begeistert. Es zeigten sich auch wieder die Unterschiede im Kultussystem der einzelnen Bundesländer.

Der Schöpfung auf der Spur 16.07.2015 | 10:16

Eine Zauneidechse legt ihre Eier auf unserem Pfad ab

Am vorletzten Schultag sind wir, die dritte Klasse, raus in unsere grüne Heimat gewandert, Draußen vor unserer Haustür. Wir wurden auf dem Wanderweg von Herrn Masuhr begleitet. Er hat diesen tollen Wanderweg entlang der Buckowseerinne entdeckt und als offiziellen Wanderweg ins Leben gerufen. Im Klassenraum bekamen wir einen Arbeitsauftrag, den wir während der Wanderung lösen konnten und am Ende der Wanderung im Klassenraum wieder auswerteten. Dazu wurden zweier Teams gebildet und jede Gruppe bekam ein Aufgabenblatt. Unsere Aufgaben waren Dinge in der Natur zu finden, die entweder rund, eckig, dornig, flauschig waren, lärm machten oder einfach nicht dorthin gehörten, wie der Müll von uns Menschen. Es dauerte gar nicht lange und wir hatten unsere Tüten schon mit einigen Materialien gefüllt.

Wir konnten aber auch viele andere Sachen in der Natur erfahren. Denn unser Ziel war den Rundweg zu ERWANDERN und dabei aufmerksam die Natur ringsumher zu beobachten. Im Laufschritt haben wir also viele leckere Süßkirschen am Wegesrand genascht, aber auch Pflanzen die man nutzen kann entdeckt, wie die gerade blühende Scharfgabe.

Die Wanderung dauerte von 8 bis 12 Uhr, und wir erwanderten eine Strecke von etwa 7 km. Das Wetter war regnerisch aber sehr milde. Herr Masuhr führte uns zum ersten Schild des offiziellen Wanderweges. Er erläuterte uns an jeder Infotafel etwas über die Bedeutung der Natur. Zum Beispiel, dass dort viele seltene Insekten- und Vogelarten vorkommen und die vielen kleinen Seen und großen Teiche an denen wir vorbei wanderten, während der letzten Eiszeit entstanden sind. Auch erfuhren wir einiges über die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel, denn der Wanderweg wird der „Schöpfungspfad“ genannt und verbindet dieses Zeugnis mit der Naturgeschichte der Buckowseerinne. Wir haben auf der Wanderung tolle Entdeckungen gemacht, die wir hier nicht verheimlichen wollen, denn es waren sehr aufregende Momente, bei denen wir alle zusammen gestaunt haben. Das war insbesondere das Zauneidechsenweibchen, dass ein Schüler mitten auf dem Weg entdeckte. Sie hatte gerade vier Eier gelegt, denn die kleinen weißlichen Eier waren noch blutverschmiert. Wir mussten uns alle zurück halten, dieses seltene Tier nicht anzufassen, sondern einfach nur über dieses kleine Naturwunder zu staunen. Schnell sind wir weiter gegangen, damit die Zauneidechse wieder ihre Eier in ihre Obhut nehmen konnte. Kurz danach stießen wir auf eine kleine Ansammlung von Wildbienen, die sich an eine Pflanze klammerten. Der Regen wurde mit der Zeit immer stärker und es kamen mehr und mehr kleine, niedliche Frösche im Gras zum Vorschein. Das war natürlich ein riesen Spaß, diesen kleinen Hüpfern zuzuschauen. Leider durften wir sie nicht mit nach Hause nehmen. So nahmen wir schweren Herzens von den wunderschönen Eindrücke in der Natur Abschied und freuen uns auf unseren nächsten Draußenschultag.

Zu Besuch im Projektuzirkus Probst 20.06.2015 | 10:35

Manege frei für die Grundschüler aus Lichterfelde

Projektzirkus Probst war vom 15. - 20.06.2015 in Eberswalde-Finow zu Besuch, nicht weit von Lichterfelde entfernt. Unsere Grundschule hatte beschlossen mit allen Klassen an dem Projektzirkus teilzunehmen. So kam jede Klasse in den Genuss Akrobatik, Seilaktionen, Feuerkunst, Gemeinschaftsauftritte, Tierzirkus, Verkleidung und die Manege nicht nur als Zuschauer zu erleben, sondern selber zu gestalten, ein Teil der Zirkusnummern zu sein, in einem echten Zirkus. Nachdem die Klassen an verschiedenen Tage in der Woche fleißig ihre erstaunlichen Zirkusnummern eingeübt und geprobt hatten kam am Freitag und Samstag der große Auftritt. Die Zuschauertribüne war voll mit Geschwisterkindern, Eltern und Großeltern. Es gab ein großes Gerangel um die besten Plätze, bevor die Vorstellungen losgingen. Aber nachdem die ersten Nummern gezeigt wurden, trat auch unter den Zuschauern Ruhe ein und machte Bewunderung und Erstaunen Platz. Aber Bilder sagen mehr als Worte, die Bildergalerie zeigt die Schüler in ihren Vorstellungen am Freitag und Samstag und lässt erahnen welches Spektakel das war.

Zooschule Eberswalde 12.06.2015 | 12:28

Wir erkunden unseren Zoo

Nachdem wir mit mehreren Autos zum Eberswalder Zoo gefahren worden sind, haben wir dieses Jahr unseren ersten Besuch in der Zooschule gemacht. Die Zooschule würde uns gerne als Partnerschule aufnehmen. Und wir wollen das natürlich auch sehr gerne. Nun müssen wir nur noch das Problem lösen, wie wir regelmäßig mit zwei Schulklassen zur Zooschule und zurück kommen können. Das ist gar nicht so leicht. Aber mal sehen, was wir uns noch einfallen lassen. Im Zoo wurden wir ganz lieb begrüßt. Wir sind zuerst in die Zooschule gegangen und haben dort mit verschiedenen Naturmaterialien, darunter waren auch Haare oder Federn und das typische Futter von bestimmten Zootieren, ein Bild gebastelt, wie ihr in der Bildergalerie sehen könnt.


Die Bilder zeigen schon welche Vielfalt uns danach bei den Gehegen erwartet hat. Natürlich haben wir das Löwengehege besucht, und kamen auch an der schönen, gestreiften Riesenkatze, dem Tiger, vorbei, der uns besonders beeindruckt hat mit seinem leichtfüßigen Gang. Viele weitere Tiere haben wir gesehen und einige über sie schon erfahren. Nun hoffen wir sehr, dass wir öfter zur Zooschule kommen dürfen, um dort einwenig mitzuhelfen, die Tiere zu pflegen und das Gelände in Schuss zu halten.

Wildwechselspuren und Naturmalerei 09.06.2015 | 11:55

Wir folgen Wildwechselspuren und Malen mit Naturfarben

In dieser Woche besuchten wir das Kinderland am Werbellinsee für drei Tage. Der Werbellinsee ist ein wunderschöner, sagenumwobener See, nicht weit von unserer Grundschule entfernt. Dort soll die Stadt Werbellow versunken sein, die angeblich noch von Sonntagskindern, an nebeligen Herbsttagen, gesehen werden kann. Aber wir sind nicht in die Tiefen des Sees weiter eingetauscht, sondern hatten vor allem Spaß am Wasser gehabt. Um den See herum sind riesige Wälder, die märchenhaft werden, wenn man in sie hinein wandert.

Am Dienstag sind wir nach dem Frühstück mit unserer Lehrerin Frau Rütze und dem Umweltpädagogen Wolfram in den Wald gewandert. Zuerst haben wir unsere Ohren gespitzt und alle Geräusche, vor allem die der Vögel, versucht zu hören und zu unterscheiden. Es ging weiter zu den vielen Ameisenhaufen, und bei dem größten haben wir das Laufspiel „Ameise jagt Raupe“ gespielt und so gelernt, dass ein großer Ameisenstaat jeden Tag unendlich viele Raupen und andere Insekten verzehrt und dadurch den Wald vor Schädlingen bewahrt.

Der nächste Weg führte uns auf eine Wildwechselspur, über die sonst nur Füchse, Rehe und andere wilde Tiere laufen, hinein in das Dickicht des Waldes. Wir fanden einen Malbaum, an dem sich die Schweine ihr Fell schrubben und es mit Baumharz einschmieren, um sich vor Insekten zu schützen. Der Leckstein an einer großen Wiese war das Ende von unserem Wildwechsel. Dort untersuchten wir die verschiedenen Spuren der Wildtiere.

Ein gemütlicher, sonniger Platz sollte nun her, damit wir anfangen konnten mit unserer Naturmalerei. Zur Einführung haben wir das Kameraspiel gespielt, bei dem jeder einmal Fotograph und Kamera sein durfte. Jeder hat 3, 4 Bilder von schönen Blüten, Blättern und anderen Eindrücken mit seinem Partner geschossen. Daraufhin begannen wir die verschiedensten Blüten zu pflücken, wie die vom scharfen Hahnenfuß oder von der Gundelrebe, um unser Bild anzufertigen. Nach und nach füllten sich unsere kleinen DIN A5 Blätter mit Farbe. Erde gab uns dunkle Farbtöne, Blüten Gelb und Lila und Blätter ein kräftiges Grün. Am Ende hatten wir alle ein schönes Landschaftsbild, das reich an Naturfarben war. Es ist wirklich toll, dass man die Farben in der Natur nicht nur sehen sondern auch auf ein Blatt Papier zaubern kann. Heute haben wir Farben aus der Natur einfach in unseren Rucksack gepackt und werden sie schon bald in unserer Schule ausstellen.

Ganzschriften lesen lernen 21.05.2015 | 07:47

Wir lesen und präsentieren „Geschichten über Julia“

An den Donnerstagen des 07. und 21. Mai sind wir am frühen Morgen in unseren schönen kleinen Lichterfelder Park gezogen, um uns dort mit Ganzschriften zu beschäftigen. Während wir die Blütenpracht des aufgekommenen Vollfrühlings aufsogen, führte uns unsere Lehrerin Frau Rütze in eine Ganzschrift ein. Eine Ganzschrift, also eine ganze Geschichte mit allem was dazu gehört. Wir teilten uns in Gruppen auf und lasen jeder einen Abschnitt aus der Ganzschrift „Geschichten über Julia“. Nachdem wir uns in der Sonne richtig aufgewärmt und den Text eingeübt hatten, präsentierten wir unsere Abschnitte vor den anderen Gruppen. Das war für manche von uns wieder sehr aufregend, weil das Lesen ja immer noch nicht so leicht ist wie tanzen und lachen, aber die frische Luft und die wärmende Sonne haben uns dabei ein wenig geholfen.


Blüten und Früchte des Waldes 23.04.2015 | 09:10

Mit Bestimmungsbüchern und Becherlupe durch den Wald

Heute besuchte uns erneut die Bäckerei Märkisch Edel, diesmal um uns den Scheck von über 1000 € zu überreichen. Die Summe ist zum Teil durch den Verkauf von einem leckeren Kürbisbrot zusammen gekommen. Dazu haben wir uns, also die erste und zweite Klasse, im Adlerhorst im Wald gesammelt und vom Reporter fotografieren lassen.

Danach haben wir uns von der zweiten Klassen getrennt und sind im Wald geblieben. Während die zweite Klasse mit Klassenlehrerin Frau Rütze und Frau Metz und Herrn Schulz vom deutschen Wanderverband weiter gewandert sind, um in der Natur Schreibübungen zu machen, haben uns an diesem Draußenschultag Schulleiter Herr Weiß und Herr Wehrmann vom deutschen Wanderverband begleitet. Sie haben mit uns die Blüten und Früchte des Waldes bestimmt. Mit Bestimmungsbücher und Becherlupen sind wir dann losgezogen und haben selbstständig den Wald erforscht. Wir haben einige der vielen Bäume und Sträucher und Früchte bestimmt.

Für ein Memoryspiel wurden wir dann in zwei Gruppen eingeteilt. In der Mitte lagen acht Gegenstände verschiedener Pflanzen, die wir gefunden und bestimmt hatten.Wir stellten uns gegenüber auf. In der Mitte lag die Reihe mit den Pflanzenteilen. Dann wurde jede Gruppe, beginnend bei 1, durchnummeriert. Nachdem alle in Position waren, wurde immer eine Zahl und ein Gegenstand benannt. Die beiden Kinder mit der gleichen Zahl mussten zum benannten Gegenstand laufen. Die Gruppe des Gewinners bekam zwei Punkte. Hob jemand einen falschen Gegenstand auf, verlor die Gruppe einen Punkt. So konnten wir uns die bestimmten Pflanzen und Früchte des Waldes wieder ein Stück mehr einprägen.

Anschließend haben wir noch den großen Ameisenhaufen aufgesucht. Das Blätterdach ließ einige Sonnenstrahlen auf den Ameisenhaufen scheinen. Dadurch waren die Ameisen sehr rege. Einige hatten sogar Flügel und flogen um den Ameisenhaufen herum. Vielleicht sind die neuen Königinnen und Männchen an diesem Tag noch zum Hochzeitsflug ausgeschwärmt. Mit einem Taschentuch, dass wir auf den Ameisenhaufen legten, beobachteten wir, wie die Ameisen ihre Hinterleiber vorstellten und ihre Säure auf das Taschentuch spritzten. Es stank fürchterlich streng und scharf.

Der Draußenschultag war schon wieder zu Ende und wir verabschiedeten und vom Adlerhorst und den Ameisen und wanderten fröhlich zurück zur Schule.

Mit Appetit zum Spendengeld 20.03.2015 | 17:39

Bäckerei verkauft Dinkel-Kürbis-Brot für die Schule

Durch Initiative des Fördervereins der Grundschule hat die Bäckerei "Märkisch Edel" ein Dinkel-Kürbis-Brot produziert und verkauft es in den Filialen. Von jedem verkauften Brot spendet die Bäckerei 0,10 € für die Schule.

Im Oktober wurde es ausgeliefert und am 23.11. 2014 war es soweit - große Verkostung war angesagt. Ein leckeres Pausenbrot mit Kräuterquark und Frischkäse stand für die Kinder bereit. Alle griffen herzhaft zu und einstimmiger Tenor "Lecker!"

Bis zum Februar wurde das Brot verkauft und am 23.4.2015 kam  Frau Kurth von der Bäckerei mit einem großen Scheck extra in den "Adlerhorst" im Schulwald, um das Ergebnis zu überbringen. 5747 Brote waren verkauft! und weil das eine so "krumme" Summe ergab, hat die Bäckerei auf 1.000 € "aufgerundet".

Der Jubel unter den Kindern kannte keine Grenzen. Das kam auch bei der Beantwortung der Frage von Schulleiter Hans-Dieter Weiß "Was wollen wir denn davon kaufen?" in Form eines vielstimmigen Wunschgeprassel zum Ausdruck.

Eine schöne Idee, die zahlreiche Nachahmungen finden sollte.

Wie lang sind eigentlich 25 cm? 08.01.2015 | 12:17

Wir messen mit Längen in cm und m und legen geometrische Figuren

Wir, die zweite Klasse, haben an diesem kalten Draußenschultag mit dem Wildschweinrennen den kalten Winter vertrieben. Das ist ein lustiges Bewegungsspiel, bei dem alle Knochen wieder warm werden und die Lachmuskeln ein Stück wachsen können. Ein Arbeitsblatt zu den Längeneinheiten cm und m stand an diesem Tag im Mittelpunkt (AB ist unter dem Raiter „Materialien“ zu finden). Wir sollten selbstständig in Partnerarbeit einige Aufgaben dazu lösen. Wir hatten alle unsere eigenen Längenmessgeräte wieder dabei und begannen eifrig im Park unsere Aufgaben zu erledigen. Wir legten mit Naturmaterialien geometrische Formen wie das Drei- und Viereck und einen Kreis, aber wir entdeckten auch das unsere Parkbühne ein großes 12-eck ist, und maßen seine Länge aus. Zum Abschluss des Draußenschultages durften wir wieder ein Mathe-Quiz mit Additions- und Subtraktionsaufgaben spielen.

 

Fertig ist der Kobel 08.01.2015 | 12:12

Kobelbau und Eichhörnchenrennen im Wald

Unsere Lehrerin leitete das Thema des heutigen Draußenscultages von dem Diphthong Ei für Eichhörnchen ab und begleitete uns, also die erste Klasse, an diesem winterlichen Draußenschultag. Da im Winter der Aufenthalt Draußen etwas kürzer ist, hatten wir im Klassenraum viel Zeit uns auf den ersten Draußenschultag in diesem Jahr einzustellen. Wir schauten uns eine Hamsterkiste genauer an und sahen einen Film zu Kleinsäugern. Anschließend wanderten wir los in den Schulwald, in dem wir das Leben des Eichhörnchens unter die Lupe nahmen. Jeder Schüler versteckte seine 5 Nüsse nacheinander an drei verschiedenen Stellen. Wir mussten uns diese Stellen genau merken, damit wir unsere Winternahrung auch wiederfinden. Wir holten dann unsere Nüsse nacheinander wieder aus den Verstecken. Nachdem wir uns ein wenig mit unserer Winternahrung gestärkt hatten, spielten wir das Eichhörnchenrennen. Das Rennen half uns warm zu bleiben. Denn es sollte als nächstes ein Eichhörnchenkobel in unserem selbst gebauten Adlerhorst errichtet werden. Dafür teilten wir uns in 4er Gruppen ein und suchten zunächst das Material für den Kobel zusammen. Nach viel Getüftelt und Gefummel war der Eichhörnchenkobel fertig gebaut. Das Eichhörnchen kann nun einziehen. Damit es schnell angelockt wird, haben wir noch ein paar Nüsse im Kobel versteckt. Jetzt ging es wieder im Schnellschritt zur Schule zurück. Dort werteten wir den Tag aus und bekamen für zu Hause die Aufgabe, über den Tag etwas zu Schreiben oder zu Malen.

 

Das Forscherteam der UNI Mainz kommt 04.12.2014 | 11:21

Zum ersten Mal werden Interviews mit den Draußenschülern durchgeführt

Das Forscherteam der UNI Mainz kam, wie schon lange angekündigt, zu Besuch, um uns Schüler zu interviewen. Das war für uns natürlich ein besonders aufregender Schultag. Die erste und zweite Klasse haben an diesem Tag, für über 1 Stunde Draußen im Park, die Draußenschule durchgeführt. Es waren mit 2°C und leichtem, kalten Wind ungünstige Bedingungen, um die Interviews Draußen durchzuführen.
Unsere erste Klasse hatte Draußen das Thema Flachs. Unsere Klassenlehrerin Frau Möller hatte in einem Flachssack den Buchstaben der Woche versteckt, das F. Wir erfuhren allerhand über die Herstellung und Verwendung von Flachs. Dazu wurden Lauf- und Partnerspiele gemacht.
Unsere zweite Klasse nahm Zollstock und Maßband mit in den Park. Dort begannen wir Abstände, Höhen und Umfänge zu Messen. Dazu haben wir ein Arbeitsblatt mit Aufgaben bekommen, die wir selbstständig lösen sollten. Nachdem alles richtig vermessen war, haben wir mit Kreide eine 10 Meter Linie, mit ein Meter Markierungen, auf den Betonboden gezeichnet. Dann begann ein Mathe-Laufspiel. Unsere Klassenlehrerin Frau Rütze gab eine Zahl zwischen und 1 und 10 vor und wir mussten uns in ein Meterabständen zur genannten Zahl springend hin und zurück bewegen.

 

Von Verben, Schellenten und einem Adlerhorst 27.11.2014 | 11:24

Schüler lernen im Wald das Verb kennen

Wir, die erste Klasse, haben zu diesem Draußenschultag wieder einen neuen Buchstaben von unserer Lehrerin Frau Möller erhalten. Diesmal war es der Buchstabe E und die Suche nach der Endung -en. Wir sind zunächst 20 Minuten bis zum Schulwald gewandert. Dort "entdeckten" wir dann Verben und ihre Besonderheiten. Wir lasen dazu verschiedene Geschichten, wie "Meister, Meister- gib uns Arbeit“ oder „Frida-Pilz auf Ahornblatt“. Anschließend wurde eine Geschichte zur im Wald brütenden Schellente gelesen, wie sie aussieht, lebt und den Winter überlebt.
Nachdem unsere Köpfe vor lauter Verben anfingen sich zu drehen machten wir etwas ganz praktisches. Der Adlerhorst sollte weiter gebaut werden. Wir holten neues Material heran und ließen den Adlerhorst wieder ein Stück in Höhe und Masse wachsen. Jetzt bekamen wir noch einmal Additionsaufgaben gestellt. Auf dem Rückweg vom Adlerhorst zur Schule setzten wir uns mit dem Begriff Energie auseinander, bevor wir wieder Einzug in unseren Klassenraum hielten. Das war ein schöner, verbenreicher Unterrichtsausflug.

 

Ein kalter Tag wie in der Eiszeit 27.11.2014 | 11:05

Eine Reise in die Eiszeit und Theater im Park

Der Herbst verabschiedete sich nun allmählich und es wurde merklich kälter. Der Winter nahte und brachte die ersten Kälteeinbrüche, brrrr, aber das bedeutete keinen Abbruch für unsere Draußenschule. Natürlich konnten wir nicht mehr den ganzen Schultag Draußen sein, aber immerhin waren es noch 2 Stunden.
Zuerst liefen wir, also die zweite Klasse, zum Thermometer, das sich am Insektenhotel im Schulgarten befindet. Dort lernten wir zum ersten Mal in der Schule, wie man ein Thermometer liest. Wir mussten uns die Temperatur merken und am Ende des Draußenschultages im Tagebuch festhalten und die richtige Schreibweise einüben.
Es ging weiter mit einem Treppen-Mathe-Quiz an der Treppe vor dem Gemeindehaus. Dort finden wir uns nun öfter mal ein. In zwei Reihen aufgestellt, begannen die Aufgaben zur Addition und Subtraktion. Jeder von uns wurde gefordert. Jede richtige Antwort erlaubte dem, der die Aufgabe gelöst hat, eine Treppenstufe hochzugehen. Bei einer falschen Antwort mussten wir es später erneut versuchen. Nachdem eine Gruppe die letzte Stufe erklommen hatte, gewann diese Gruppe.
Als genug Mathe eingeübt war, wurden wir auf eine spannende Zeitreise mitgenommen. Ein 25 Meter langes Seil wurde nach und nach ausgerollt, beginnend im Jahr 2014 und endend in der Eiszeit. In bestimmten Abständen tauchten Knoten auf, die für Zeitpunkte in der Vergangenheit standen. An jedem Knoten blieben zwei von uns stehen. Wir reisten so zuerst zur Geburt unserr Eltern, also auch schon lange her, dann zur Geburt unserer Großeltern, das ist ja schon ganz schön lange her, und weiter zur Zeit der Burgen und Ritter und schließlich bis zum Jahr Null, bevor es noch einen Riesenschritt bis zur Eiszeit mit den Mammuts und Höhlenlöwen gab. Wir konnten uns richtig vorstellen wie weit in der Vergangenheit die Eiszeit liegt.
Zum Abschluss des Draußenschultages übten wir ein Märchen-Theater ein. Wir bildeten zwei Teams und studierten unter einer ausgewählten Teamleitung das Märchen selbst ein. Dann spielten jedes Team das Theater dem anderen Team auf der Parkbühne vor. Anschließend gab es eine Auswertung der Eindrücke von dem anderen Team, die auf der Zuschauertribüne saßen, was mit großem Lob einhergingen. Danach wurde der Draußenschultag beendet und alle Kinder konnten sich im Klassenraum wieder aufwärmen.

U wie Ulme und Unterricht 20.11.2014 | 14:30

Die Flatterulme mit verbundenen Augen ertasten

Der Buchstabe U war an diesem Draußenschultag unser neuer Buchstabe. Da die Ulme mit U beginnt, wurde an dem Tag die Ulme im Park einmal genauer untersucht. Wir suchten Blätter, vor allem Ulmenblätter und bestimmten sie mit Hilfe von Frau Möller. Dann lernten wir die Besonderheiten des Ulmenblattes kennen, seine wechselseitige Anordnung am Zweig und die ungleichen Blatthälften. Das Entdeckerspiel „Finde deinen Baum“ war besonders Aufregend, da wir mit verbundenen Augen zu einem Baum geführt wurden. Dann haben wir den Baum blind untersucht. Wir ertasteten den Wurzelansatz, die Rinde, die Breite des Stammes oder die Äste und Zweiglein. Unsere Partner brachten uns "Blinde" wieder zum Ausgangspunkt zurück. Von dort sollten wir, dann wieder sehend, unseren Baum wiederfinden.
Um die Höhe der Ulme besser zu begreifen, haben wir die Höhe des Baumes, Frau Möller sagte uns der Baum sei 25 Meter hoch, mit einer geraden Strecke von 25 m abgeschritten. Unsere nächste Aufgabe bestand darin, Rinde und Blätter auf Papier zu drucken. Unsere entstandenen Drucke wurden durch eigene Malereien ergänzt und im Klassenraum ausgestellt. Zum Schluß des Draußenschultages haben wir noch mal ganz viel Laub zusammen gesammelt und an einem Bindfaden gesteckt, und so eine wunderschöne, raschelnde Laubraupe entworfen.

 

Das Zuhause meiner Mitschüler 06.11.2014 | 14:14

Begegnungen mit der Heimat aus erster Hand

Wir, also die zweite Klasse, erkundeten an diesem Draußenschultag mit Klassenlehrerin Frau Rütze unseren Schulort Lichterfelde. Es leben über 14 Kinder ausunserer Klasse in Lichterfelde. Einige konnten Heute also den anderen Mitschülern zeigen wo sie wohnen. Zuhause wurden wir von den Eltern oder Großeltern empfangen und erfuhren und sahen allerhand über das Leben unserer Mitschüler. An einem Haus erfuhren wir sogar, dass die Oma Geburtstag hat. Jemand schlug vor, dass wir bei ihr einen Überraschungsbesuch machen könnten, um ihr ein Ständchen zu singen. Gedacht, getan! Die Oma war überglücklich von unserem Besuch und wir hinterließen ein lächelndes "Geburtstagskind".
Als wir etwas später an der Lichterfelder Pferdekoppel ankamen, traf einer zufällig seine Tante. Sie zeigte uns mit Begeisterung ihr Pferd. An diesem heimatlichen Draußenschultag entstanden Begegnungen mit Lichterfelde aus erster Hand.

 

Unsere Draußenschule geht los! 09.10.2014 | 14:43

Baumpflanzaktion im Schulgarten und Baumaschinen am Schulwald

Zum ersten Draußenschultag kamen, außer uns Kindern, auch einige Erwachsene aus der Draußenschule dazu, vom Deutschen Wanderverbandes und der Universität Mainz.
Bevor es nach Draußen ging, wurden wir im Klassenraum auf die Draußenschule eingestimmt. Jeder durfte sich einen Beinamen überlegen, der etwas mit der Natur zu tun hat. Zum Beispiel Leonie Löwe, Marvin Reh, Luise Specht oder Hannah Häschen. Eine Baumpflanzaktion stellte den offiziellen Beginn unserer Draußenschule dar. Beide Draußenschulklassen, also die erste und die zweite Klasse, pflanzten einen Gingkobaum. Und nun ist es auch unsere Aufgabe die Gingkobäume so zu pflegen, dass sie wachsen und gedeihen können.
Anschließend wanderten wir gemeinsam zum Schulwald. Dort trennten wir uns, nach einer Frühstückspause, wieder und jede Klasse erkundete den Wald für sich. Wir, die erste Klasse, lernten ein Gedicht zum Thema „Still sein“, um die Aufmerksamkeit auf die Natur zu lenken und in der Gruppe achtsam miteinander umzugehen. Es gab auch Zeit für uns, den Schulwald selbständig zu erkunden, Fragen zu stellen, die Natur zu erforschen und uns so im Schulwald einzufinden.
Als nächstes haben wir die bisher erlernten Buchstaben mit Hilfe von Naturmaterialien auf den Waldboden ausgelegt. Manche Jungs schleppten schwere, große Äste heran, um ein großes I zu legen, andere nahmen Zweiglein und legten klitzekleine Buchstaben auf den Waldboden. Die Mädchen stachen hervor mit farbenfrohen Buchstaben. Dazu benutzten sie Blätter und Eicheln, neben Ästen und Zweigen. Jedes Kind präsentierte danach seine gelegten Buchstaben.

Dann kam plötzlich der Mann von der Biogasanlage gegenüber und lud uns ein, seine Baumaschinen zu bewundern. Spontan sagten unsere Lehrerin zu und wir besuchten mit der zweiten Klasse die Biogasanlage.  Der Mann erklärte uns den Sinn seiner Biogasanlage und zeigte uns große Zirkuszeltartige Gebäude in denen wohl das Gas entsteht. Endlich durften wir seine Baumaschinen aufsuchen und uns sogar in jede Maschine hineinsetzen und für einen Moment Baumaschinenfahrer spielen. Die Zeit verging so schnell, dass wir gar nicht losgehen wollten, als unsere Lehrer uns das Signal gaben, dass es Zeit ist für den Heimweg. Nachdem wir in unsere Klassenräumen wir angekommen waren, besprachen wir nochmal unsere Eindrücke vom ersten Draußenschultag und freuten uns schon alle auf den nächsten, der von nun an jeden Donnerstag stattfinden soll.

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