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Schulwandern - Natur erleben.Zukunft bewegen.

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Barfußwandern: Mit nackten Füßen die Welt erkunden.

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Wer freut sich nicht auf das Gefühl von kitzelndem Gras, sonnengewärmten Steinen oder nasser Erde unter den Füßen? Eine Barfußwanderung ist genau das richtige für alle, die genug haben von stinkenden Turnschuhen oder Blasen an den Füßen. Denn Schuhe sind nicht unbedingt nötig, um Wandern zu gehen. Barfußwanderungen tun unseren Füßen und unserem Körper etwas Gutes. Sie fördern den Tastsinn der Füße, beleben den Kreislauf und führen zum Muskelaufbau der Waden. Mit dem Sinneserlebnis sind Jung und Alt gleichermaßen zu begeistern. Vor allem Kinder haben sehr viel Spaß dabei in Pfützen zu springen oder durch ein matschiges Feld zu laufen.

Übung mach den Meister: Für ein erstes Herantasten an Barfußwanderungen reichen schon 10-20 Minuten. So kann z.B. bei einer Wanderung eine Barfußstrecke eingebaut werden. Dies geht auch spielerisch (siehe Blinde Karawane). Schon bald lassen sich längere Wanderungen mühelos bewältigen. Als Lehrer/-in sollte man die Strecke vorher schon einmal ablaufen, um mögliche Hindernisse, unangenehme Strecken oder Wegabschnitte mit Verletzungsgefahr wie z.B. Dornenwege bei der Wanderung zu umgehen. Um ein interessantes Tasterlebnis zu haben, bietet es sich für eine Barfußwanderung an abwechslungsreiche Untergründe auszuprobieren, z.B. über weichen moosbewachsenen Boden oder eine saftige Wiese zu laufen, über runde Steine zu gehen oder durch einen kalten Bach zu waten. Zur Auflockerung kann man verschiedene Barfußspiele in die Wanderaktivitäten einbauen:

Spiel, Spaß und Fußkitzel

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Ballon-Lauf: Lustiges Spiel zum Warmwerden. Zwei Luftballons werden an jeden/e Schüler/-in ausgeteilt, aufgeblasen und unverknotet zwischen die Zehen geklemmt. Das Herumlaufen, ohne dass sie wegfliegen, müssen die Schüler/-innen erst üben. Verschiedene Spielformen lassen hier keine Langeweile aufkommen: Wer kann die weiteste Strecke gehen oder am schnellsten damit laufen?

Stöckchen weiterreichen: Eine Herausforderung ist das Weitergeben eines Stöckchens (ca. 1 cm dick) von Fuß zu Fuß. Dieses kann zwischen zwei oder auch mehr Kindern oder Jugendlichen hin- und hergehen, wobei man mit den Füßen abwechseln sollte.
Varianten: Der Stock kann in Teamarbeit in einer Reihe weitergereicht werden. Es lässt sich auch ein Wettkampf oder eine Staffel durchführen.

Blinde Karawane: Diese Aktion lässt sich bei einer Wanderung ohne großen Aufwand zwischendurch oder zur Gewöhnung einbauen. Die Schüler/-innen bilden eine Schlange, in der jede/-r den Vordermann/-frau an die Schultern fasst. Nun bekommt jede/r mit einem Tuch die Augen verbunden. Der/die Lehrer/-in führt nun die Gruppe an.

Kunst: Die Natur bietet uns vielfältiges und buntes Material, um daraus ein Kunstwerk zu schaffen. Alles was wir mit den Zehen greifen können, lässt sich als Bild oder Mosaik auf dem Boden anordnen. Diese Aktivität eignet sich auch gut als Gemeinschaftsaufgabe für eine Schulklasse.

Tuchziehen: Der Zehenkampf um das Handtuch. Zwei Schüler/-innen setzen sich gegenüber, sodass sie ein in der Mitte liegendes Frotteetuch gut mit den Zehen erreichen können. Auf Kommando greifen beide mit den Zehen danach und versuchen, es auf die eigene Seite zu ziehen.

Kiesel-Zielwurf: Fortgeschrittene Fußakrobaten können Kieselsteine, Murmeln oder ähnliche Gegenstände gezielt in einen Korb oder eine Plastikschüssel werfen. Je nach Können kann die Schüssel einen Meter oder weiter entfernt stehen.

(Spielideen von Dr. Lorenz Kerscher, Penzberg)

Weitere Informationen:

 
 

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